Die Gutachter haben keine Bedenken gegen ein Ostermann-Haus in duisburg.

Ostermann

Gutachter haben keine Bedenken gegen Duisburg

Nach dem Willen von Gutachtern darf Ostermann in Duisburg bauen. Wie das Online-Portal "Der Westen" heute berichtet, haben die Planer, die eine entsprechende Ansiedlung des Begros-Mitgliedes und deren Auswirkungen für Anwohner und Handel in der Region prüfen sollten, keine Bedenken gegen das Projekt. Stattdessen kommen sie zu dem Ergebnis, dass Ostermann bei einer VK-Fläche von bis zu 32.500 qm auf 2.500 qm innenstadtrelevante Randsortimente anbieten dürfte. Beim 5.000 qm umfassenden Küchenfachmarkt beträgt die Fläche 500 qm, beim 12.500 qm großen Möbel-Mitnahmemarkt sind es maximal 1.250 qm und beim Gartenfachmarkt mit einer VK-Fläche von 10.000 qm bis zu 700 qm. "In diesen Dimensionen werden bei Möbeln der Innenstadt vier bis fünf Prozent des Möbel-Umsatzes abgenommen, Hamborn/Marxloh bis zu elf Prozent und Oberhausen-Sterkrade bis zu zehn Prozent. Bei den Randsortimenten ergeben sich ähnliche Größenordnungen. Damit würden diese Zentren jedoch nicht in ihrem Bestand gefährdet", betonen die Gutachter.

Auch beim aufkommenden Verkehr sehen die Planer keine Gefahren. Die Luftbelastung, die schon heute durch die Autobahn und die Industrie in Hamborn und Meiderich hoch ist, würde sich durch 4.000 bis 5.500 zusätzliche Autofahrten am Tag kaum verändern, lautet ihr Urteil. Entlang der Zufahrtsstraßen hätten allerdings 14 Wohngebäude Anspruch auf einen passiven Lärmschutz wie Schallschutzfenster. Dafür solle auf freiwilliger Basis eine Lösung mit Ostermann gefunden werden.

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