Sommerlad
Gutachten für Neubaupläne gefordert
Mit seinen Neubau-Plänen stößt Sommerlad-Geschäftsführer Frank Sommerlad bei SPD und Grünen der Stadtregion Fulda auf große Bedenken. Wie die "Fuldaer Zeitung" berichtet, haben die Kommunalpolitiker zwar Verständnis für die Pläne,
Mit seinen Neubau-Plänen stößt Sommerlad-Geschäftsführer Frank Sommerlad bei SPD und Grünen der Stadtregion Fulda auf große Bedenken. Wie die "Fuldaer Zeitung" berichtet, haben die Kommunalpolitiker zwar Verständnis für die Pläne, das Unternehmen an einem neuen Standort weiterzuentwickeln, jedoch haben sie auch ein Problem mit den innenstadtrelevanten Sortimenten. "Millionen Euro sind in den vergangenen Jahren in die Stärkung der Innenstadt geflossen – allen voran der neue Uniplatz und die als Fußgängerzone gestaltete untere Bahnhofstraße", erläutert dazu Grünen-Fraktionschef Ernst Sporer. "Da stellt sich schon die Frage, ob dieser Möbelhaus-Neubau mit dem genannten Randsortiment und über 600 kostenlosen Autostellplätzen auf der grünen Wiese die Bemühungen um die Innenstadtentwicklung nicht konterkariert." Aus diesem Grund wollen SPD und Grüne ein Gutachten in Auftrag geben, um die Auswirkungen auf die Innenstadt von Fulda prüfen zu lassen.
Frank Sommerlad sieht an seinem bisherigen Standort keine Entwicklungsmöglichkeiten. Deshalb will er im Gewerbegebiet in Künzell direkt an der A7 ein Haus mit einer VK-Fläche von 28.467 qm errichten. 2.950 qm davon sind für innenstadtrelevante Fachsortimente vorgesehen – inkl. 500 qm für eine Gardinenabteilung. Für den Gastronomiebereich sind 949 qm vorgesehen.
Sommerlad wird nur noch bis Ende 2015 an seinem jetzigen Standort in Fulda-Petersberg ansässig sein. Ab 2016 zieht u.a. Poco in die Immobilie.

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