Miele
Gruppenumsatz weiter gewachsen
Mit 4,25 Mrd. DM erreichte Miele im Geschäftsjahr 1999/2000 den höchsten Gruppenumsatzwert der über 100-jährigen Firmengeschichte. Ein Plus von 8,8 %. Dadurch stieg auch die Anzahl der Beschäftigten um 580
Mit 4,25 Mrd. DM erreichte Miele im Geschäftsjahr 1999/2000 den höchsten Gruppenumsatzwert der über 100-jährigen Firmengeschichte. Ein Plus von 8,8 %. Dadurch stieg auch die Anzahl der Beschäftigten um 580 Personen auf 14.944.
In Deutschland verzeichnete der Gerätespezialist trotz der schwierigen Marktlage einen Umsatzzuwachs von 4,1 %. Das Ausland schlug mit beachtlichen 13,1 % zu Buche. Diese Entwicklung, sowohl in Europa als auch in Übersee, sorgte für eine Erhöhung des Auslandsanteils auf fast 60 % ( über 2,3 Mrd DM) bei Miele. Den größten Anteil haben hier die Niederlande, gefolgt von der Schweiz, Frankreich, Österreich, Großbritannien, Belgien, USA und Italien. Wobei die Zuwächse in den USA besonders überproportional waren. Auch Osteuropa – insbesondere Polen – legte erfreuliche Zahlen vor.
Eine gute Verkaufs-Entwicklung gab es vor allem bei den Produktgruppen Elektro-Herde/Backöfen, Dampfgarer, Kühl-/Gefriergeräte, Geschirrspüler, Mikrowellen und Dunstabzugshauben.
Auch bei den gewerblichen Geräten erzielte Miele eine deutliche Umsatzsteigerung.
Die Sparte Küchenmöbel konnte wegen der schwierigen Branchenlage den Vorjahresumsatz nicht ganz erreichen. Der Gesamtumsatz des Tochterunternehmens Imperial wuchs ebenfalls leicht. Auch konnte die Marke Imperial ihre Position im hart umkämpften Gerätemarkt behaupten.
Die Investitionen der Miele-Gruppe lagen im Geschäftsjahr 1999/2000 bei über 250 Mio. DM. Davon entfielen etwa 20 Prozent auf das Ausland.

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