Brigitte

Großes Aufrüsten für den neuen "Culineo"-Deal

Wie sich schon länger andeutete, wird Brigitte die Produktion für die Eigenmarke „Culineo“ vom Einrichtungspartnerring VME übernehmen. Zur kommenden Verbandsmesse am 22./23. November, an der erstmals auch Mitglieder des fusionierten Unions-Verband teilnehmen, um Einkaufssynergien zu nutzen, wird der Küchenhersteller als offizieller Lieferant auf die Bühne treten.

Schon in den letzten Monaten ist Brigitte Küchen verstärkt für den bisherigen Exklusivlieferanten Wellmann eingesprungen, um Aufträge der insolventen Alno-Tochter zu übernehmen. Vorteil ist u. a. das gemeinsame Korpusraster von 71,5 cm, das Brigitte im April eingeführt hat. Ebenfalls in Enger ansässig, wechseln derzeit auch einige Mitarbeiter zum Unternehmen in der Nachbarschaft.

Überhaupt wird bei Brigitte reichlich aufgestockt, um so viel Volumen wie möglich aus der aktuellen Marktdynamik aufzufangen. Neben neuen Mitarbeitern in der Produktion betrifft dies auch den Vertriebsinnen- und -außendienst, den Kundendienst sowie den Bereich Entwicklung & Design. Einer von den Neuen ist Marco Wiebusch, der als Key Accounter im November von Roller gekommen ist und ebenfalls reichlich Küchenerfahrungen (von Bauformat, Wellmann, Habemat) mitbringt. Die Mitarbeiterzahl bei Brigitte Stand heute liegt bei 350, das sind ca. 80 Kollegen mehr als im Vorjahr und es wird weiter aufgebaut. Überdies wird derzeit vom Ein- auf Zweitschichtbetrieb umgestellt. Denn Ziel ist, die gewohnten Lieferzeiten einzuhalten.

Von der MHK ist indes zu hören, dass die Eigenmarke „Altano“, unter der bisher das gleiche Sortiment wie „Culineo“ angeboten wurde, nicht von Brigitte produziert wird. Dies sei eine reine VME-Entscheidung.

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