150 Jahre

Großer Bahnhof bei Frommholz

Gut 250 geladene Gäste aus der Möbelbranche, Politik, Wirtschaft und der Region Ostwestfalen waren heute morgen nach Spenge gereist. Anlass: die große 150-Jahrfeier im Hause Frommholz. Die zahlreichen Teilnehmer waren

Gut 250 geladene Gäste aus der Möbelbranche, Politik, Wirtschaft und der Region Ostwestfalen waren heute morgen nach Spenge gereist. Anlass: die große 150-Jahrfeier im Hause Frommholz. Die zahlreichen Teilnehmer waren der beste Beweis dafür, wie hervorragend ein mittelständischer, traditionsreicher Betrieb vernetzt ist. Als Festredner trat Dr. August Oetker auf, Chef des Oetker-Konzerns und stellvertretender Chef der IHK Ostwestfalen. Seiner Meinung nach sind "die 150 Jahre Beweis dafür, dass gerade in Zeiten der Krise das Vertrauen in die Institution Familienunternehmen besonders hoch ist". Darüber hinaus betonte er den "genetischen Code" von Familienunternehmen und forderte eine verstärkte Denke in bestem Schumpeterschen Sinne: "Familienunternehmen denken in Generationen und langfristig angelegten Strukturen."
Dirk-Walter Frommholz präsentierte den Gästen stolz eines der ältesten Unternehmen der Möbelbranche und zeigte sich sichtlich erfreut, dass die Nachfolgeregelung mit Sohn Gero Walter Frommholz (33) gelungen ist. Mit ihm steht bereits die sechste Generation der Familie an der Firmenspitze. Ebenfalls Anlass zur Freude gaben die aktuellen Firmenergebnisse: Frommholz konnte in den letzten Monaten die höchsten Auftragszahlen seit drei Jahren realisieren. Grund für die positive Entwicklung ist die durchgängige Modernisierung des Sortiments. Doch darauf will sich Gero Frommholz nicht ausruhen. Er hat sich drei ehrgeizige Ziele gesteckt: die Produkte weiter zu modernisieren, den Export deutlich zu steigern und das Contract-Business auszubauen.