In Witten steht das Stammhaus von Ostermann.

Rückzug von Manfred Ostermann

Große Resonanz in der Branche

Die überraschende Ankündigung von Manfred Ostermann, sich aus der Geschäftsführung seines Unternehmens zurückzuziehen, stößt in der Branche auf große Resonanz. Nur dreieinhalb Stunden nach der Veröffentlichung der Nachricht auf moebelkultur.de, verzeichnet die News rund 1.000 Klicks.

Manfred Ostermann ist seit Ende 1975 im Familienunternehmen, das 1949 gegründet wurde, tätig. Während dieser Zeit wurde die Expansion stetig vorangetrieben. So eröffnete 1980 das erste Trends-Mitnahmehaus in Witten, 1984 folgte die erste Ostermann-Filiale in Haan und 1999 das Ostermann-Centrum in Bottrop. In Recklinghausen ging das Familienunternehmen, das einen Jahresumsatz von 300 Mio. Euro verbucht, 2006 ans Netz. 2011 eröffnete dann der Küchenfachmarkt in Witten. Auch konzeptionell gehörte Manfred Ostermann zu den Vorreitern der Branche. Allerdings standen die letzten Jahre eher im Zeichen der Konsolidierung. Aktuell treibt Ostermann jedoch seine Vormachtstellung im angestammten Gebiet mit einem weiteren 50.000 qm Standort in Duisburg voran - trotz reger Konkurrenz. Denn auch Kurt Krieger will sich in der Stadt mit einem 50.000er niederlassen. Darüber hinaus will Ostermann die VK-Fläche in Bottrop auf 50.000 qm aufstocken. Da auch VME-Mitglied Bernskötter in Mülheim-Heißen seine VK-Fläche um 4.000 auf 29.000 qm erweitern will, ist ein verschärfter Verdrängungswettbewerb vorprogrammiert, auf den sich nun die neue Geschäftsleitungs-Generation bei Ostermann einstellen muss.

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