Foto: Prestige

Eurocucina

Große Bühne fürs Küchendesign in Mailand

Mit etwa derselben Zahl an Ausstellern wie beim letzten Mal 2018 (117 Unternehmen) wird die Eurocucina im Rahmen des Mailänder Salone vom 7. bis 12. Juni ihre Tore öffnen. Inklusive der Gerätetechnik in der benachbarten Halle FTK – Technology For the Kitchen stehen 22.000 qm zur Verfügung, um die Welt mit neuen Küchenideen zu inspirieren.

Mit dabei sind auch wieder zahlreiche bekannte Protagonisten, allen voran natürlich die einheimischen italienischen Designmarken. Darunter sind Abimis, Aran Cucine, Arrex, Binova, Cesar, Lube, Ernestomeda, Linea Quattro, Molteni (Dada), Poliform, Scavolini/Diesel, Schiffini, Snaidero, Stosa, TM Italia, Toncelli oder Veneta.

Aus Deutschland stellen wiederum Häcker, Schüller/next125,Nobilia und Nolte aus. Von den Gerätemarken finden sich AEG/Electrolux, Beko/Grundig, BSH, Bora, Elica, Falmec, LG, Samsung, Schock, Smeg und V-Zug auf der Liste.

Allerdings verzichten auch einige Unternehmen diesmal auf die internationale Plattform – darunter Leicht Küchen. Die Begründung auf Nachfrage: Der neue, verlegte Termin im Juni sei ungünstig, da dieser zu nahe an der bevorstehenden Herbstmesse/Küchenmeile liegt. Außerdem geht das Unternehmen davon aus, dass Besucher aus wichtigen Exportregionen aufgrund der Pandemie nach wie vor sehr eingeschränkt zu erwarten sind. Überdies sei der Konflikt in Osteuropa eine zusätzliche Belastung, auch was die Reisetätigkeit anbelangt. Auch die Baumann Group hat abgesagt. Für Geschäfstführer Matthias Berens war die zu erwartende geringere Frequenz ebenso ausschlaggebend, vo allem in Zusammenhang mit den erheblichen Kostensteigerungen – sowohl für die Messe als auch mit Blick auf die allgemeine Preissituation: "Das Geld verwenden wir für die Abpufferung der Preissteigerungen bei den Rohstoffen." 

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