Deutsche Möbelindustrie

Größter Zuwachs beim Export nach Großbritannien

Die deutschen Möbelhersteller sind im Export immer erfolgreicher und bauten ihre Auslandsaktivitäten auch im 1. Halbjahr 2007 weiter aus. Danach stiegen die Ausfuhren deutscher Möbel in den ersten sechs Monaten

Die deutschen Möbelhersteller sind im Export immer erfolgreicher und bauten ihre Auslandsaktivitäten auch im 1. Halbjahr 2007 weiter aus. Danach stiegen die Ausfuhren deutscher Möbel in den ersten sechs Monaten um 15,4 Prozent auf 3,6 Mrd. Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 3,1 Mrd. Euro. Damit kletterte die Exportquote auf 36,8 Prozent. "Dies ist ein neuer Spitzenwert, der belegt, dass deutsche Möbel im Ausland immer beliebter werden", so Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM). Vor 10 Jahren lag die Exportquote der mittelständisch geprägten Industrie, die heute 102.000 Mitarbeiter zählt, noch bei lediglich 15 Prozent. Hauptabnehmer sind die Niederlande mit 495 Mio. Euro vor Frankreich (409 Mio. Euro) und der Schweiz mit 364 Mio. Euro. Österreich (359 Mio. Euro) und Großbritannien (287 Mio. Euro) belegen die Plätze 4 und 5, wobei Großbritannien mit 27,3 Prozent Plus die größte Wachstumsrate beim Export verzeichnete. Auf den Rängen 6 bis 10 platzieren sich Belgien (235 Mio. Euro), Spanien (140 Mio. Euro), USA (131 Mio. Euro), Italien (123 Mio. Euro) und die Tschechische Republik (110 Mio. Euro).