Nordic Timber Council
Größter Holzbau Schwedens eingeweiht
Neue Heimat für nordische Holzbau-Kompetenz: Vor wenigen Tagen wurde der größte Holzbau Schwedens seiner Bestimmung übergeben. Elf Professoren, rund 30 weitere wissenschaftliche Mitarbeiter und Hunderte von Studenten zogen in das
Neue Heimat für nordische Holzbau-Kompetenz: Vor wenigen Tagen wurde der größte Holzbau Schwedens seiner Bestimmung übergeben. Elf Professoren, rund 30 weitere wissenschaftliche Mitarbeiter und Hunderte von Studenten zogen in das neue Universitätsgebäude auf dem Campus von Växjö ein, das in Zukunft das "Institut für industrielle Produktionssysteme" mit Abteilungen für Wald und Holz, Design, Maschinentechnik, Bau- und Systementwicklung beherbergen wird. Die in der Mitte Südschwedens gelegene Universitätsstadt baut damit ihre Stellung als "Hochburg der Forschung und Entwicklung rund ums Holz" deutlich aus.
Dabei kommuniziert das neue Bauwerk selbst perfekt die Zielsetzung der in ihm beheimateten Forschungsaktivitäten. "Dieser spektakuläre Holzbau ist eine Demonstration und Aufforderung an die schwedische Bauindustrie. Seht her! So etwas kann man in Holz bauen!", meint Tomas Alsmarker, der mit dem neuen Kompetenzzentrum gleich zweifach verbunden ist – als Ingenieur während der Bauphase und als Professor am Institut.
Das neue Universitätsgebäude ist mit 11.000 qm Nutzfläche das bisher größte Holzgebäude Schwedens. Mit diesem Großprojekt habe man bewiesen, dass intelligente Holzkonstruktionen und Materialkombinationen die vermeintlichen Schwächen des Werkstoffes Holz (z.B. Schallschutz) leicht überwinden könnten, erläutert Tomas Alsmarker, der auch ganz handfeste Vorteile aufzeigen kann: Mit Baukosten von gut 16.000 Schwedenkronen (etwas mehr als 1.600 Euro) pro Quadratmeter habe man diese Universitätsgebäude fast 20 % günstiger als in konventioneller Massivbauweise errichten können.

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