Nobia
Goldreif schließt bis März 2004
Als kleines Unternehmen hat Goldreif die Einbrüche im Küchenmarkt besonders schwer getroffen. Trotz aller Bemühungen um mehr Effizienz sei angesichts der Überkapazitäten am Markt auch für die Zukunft keine Besserung
Als kleines Unternehmen hat Goldreif die Einbrüche im Küchenmarkt besonders schwer getroffen. Trotz aller Bemühungen um mehr Effizienz sei angesichts der Überkapazitäten am Markt auch für die Zukunft keine Besserung in Sicht. In diesem Wortlaut kündigte der schwedische Nobia-Konzern heute die Schließung seiner deutschen Konzerntochter an. Bis voraussichtlich Ende März nächsten Jahres wird noch in Bad Salzuflen produziert. Bis dahin wird den bisherigen Goldreif-Kunden angeboten, zur Konzernschwester Pronorm zu wechseln. 87 Mitarbeiter werden ihren Job verlieren.
Im ersten Halbjahr erwirtschaftete Golfreif nur noch an die 7 Millionen Euro. Im Vergleich dazu betrug der Jahresumsatz 2000 noch 27,87 Mio. Euro. Die Kosten für die Schließung beziffert Nobia mit rund 10 Mio. Euro.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren