Knaller zum Wochenende

GfM-Trend und Garant kaufen ab heute zusammen ein

Die Entwicklungen in der Verbandskonzentration gewinnen weiter rasant an Fahrt. Heute vormittag haben GfM-Trend und die Garant-Möbel Holding bekannt gegegen, dass sie ab sofort gemeinsam einkaufen werden. Die Entscheidung so

Die Entwicklungen in der Verbandskonzentration gewinnen weiter rasant an Fahrt. Heute vormittag haben GfM-Trend und die Garant-Möbel Holding bekannt gegegen, dass sie ab sofort gemeinsam einkaufen werden. Die Entscheidung so kurz vor den diesjährigen Herbstmessen zeigt, wie sehr sich die Lage in den Einkaufsverbänden aktuell zuspitzt.
Demnach wollen die beiden Verbände "durch die Bündelung übereinstimmender Einkaufsvolumina für ihre Handelspartner weitere Wettbewerbsvorteile beim Einkauf im Vergleich zu den immer marktbeherrschender werdenden Großbetriebsformen erzielen."
Münden soll die jetzt vereinbarte Zusammenarbeit, nach Aussage des Garant-Möbel-Vorstands, Franz Hampel und Horst Paetzel, und GfM-Trend-Geschäftsführer Joachim Herrmann in eine noch neu zu gründende Dienstleistungsgesellschaft, die "den wettbewerbsneutralen Service für beide Gruppierungen erbringt". Aus der Zusammenlegung bisher parallel erbrachter Dienstleistungen erhoffen sich beide Verbände, laut Pressemitteilung, eine höhere Effektivität für ihre Handelspartner sowie kostensenkende Synergien.
Spätestens nach dem Beitritt der Wohngruppe zu Alliance und der angekündigten schnellen Fusion von Regent und Mondial, waren GfM-Trend und Garant unter Zugzwang geraten. Branchenkenner gehen davon aus, dass in Zukunft nur noch ca. 5 Möbeleinkaufsverbände am Markt Bestand haben werden.
Nach eigenen Angaben gehören dem GfM-Trend-Möbeleinkaufsverbund zur Zeit rund 550 Handelspartner mit 600 Verkaufsstellen an. Von den rund 1.900 Lizenznehmern innerhalb der verschiedenen Garant-Möbel-Module seien zudem rund 970 Häuser den Themen Wohnen, Schlafen und Küche zuzuordnen.