Electrolux
Gewinneinbrüche veranlassen zu Kostenanpassungen
Während der Umsatz von Electrolux im 3. Quartal mit 27,258 Mrd. SEK (3,117 Mrd. Euro) in etwa dem Vorjahresniveau entsprach und das organische Wachstum sogar ein Plus von 4,9 Prozent
Während der Umsatz von Electrolux im 3. Quartal mit 27,258 Mrd. SEK (3,117 Mrd. Euro) in etwa dem Vorjahresniveau entsprach und das organische Wachstum sogar ein Plus von 4,9 Prozent erreichte, rutschte der Gewinn um rund ein Viertel auf 656 Mio. SEK (umgerechnet 75 Mio. Euro) ab. Als einen der Hauptgründe dafür nennt der Konzern vor allem Währungseffekte, insbesondere durch die Abwertung des brasilianischen Real gegenüber dem US-Dollar.
Von Januar bis September erzielte Electrolux einen Umsatz von 80,26 Mrd. SEK (9,18 Mrd. Euro, -1 %), bei 1,72 Mrd. SEK (196 Mio. Euro) Gewinn (-19%). Besonders gut lief das Geschäft in Nordamerika, China und Australien. In Europa ging dagegen die Nachfrage weiter zurück, sodass zum Jahresende mit einem Minus von 1-2 Prozent gerechnet wird. Um die Negativtendenzen abzufangen, will CEO Keith Mc Loughlin die nächste Stufe der 2011 begonnenen Restrukturierungen einleiten. Als nächstes will er die Produktion von Kühl- und Gefriergeräten im australischen Orange schließen und nach Thailand verlagern. Darüber hinaus stehen nun auch italienische Werke für Großgeräte auf dem Prüfstand. Endgültig abgeschlossen sei das Sparprogramm aber erst 2016.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren