Electrolux
Gewinneinbruch in 2008
Folgen der Wirtschaftskrise spürbar: Wie Electrolux heute mitteilte, bescherte der Nachfrage-Einbruch dem Konzern im vierten Quartal einen Nettoverlust von rund 44,2 Mio. Euro. Im gesamten Jahr 2008 erwirtschaftete der Konzern
Folgen der Wirtschaftskrise spürbar: Wie Electrolux heute mitteilte, bescherte der Nachfrage-Einbruch dem Konzern im vierten Quartal einen Nettoverlust von rund 44,2 Mio. Euro. Im gesamten Jahr 2008 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von rund 9,77 Mrd. Euro, der damit im Vergleich zu 2007 praktisch unverändert blieb (9,76 Mrd. Euro). Dagegen brach der Gewinn um fast 88 Prozent auf 34,4 Mio. Euro ein (2007: 274,7 Mio. Euro).
Als Gründe für diese Entwicklung nannte Vorstandschef Hans Straberg neben der geringeren Nachfrage eine Sonderbelastung im Zusammenhang mit Kostensenkungsmaßnahmen, höhere Rohstoffkosten sowie die Investitionen in den USA. "Wir hatten ein schwieriges Jahr 2008 und 2009 wird nicht leichter werden. Wir sehen jedenfalls kein Zeichen einer kurzfristigen Marktverbesserung", so Hans Straberg.
Nun plant Electrolux, rund 3.100 Stellen zu streichen, die Gehälter einzufrieren und keine Dividende auszuschütten. "Unsere Eigner sind seit Jahren an hohe Ausschüttungen gewöhnt. Natürlich ist es eine harte Entscheidung, einen so stabilen Trend zu brechen. Dies ist aber wegen der großen Marktunsicherheit für 2009 notwendig", betonte Straberg.

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