Deutsche Post DHL

Gewinn wächst 2011 zweistellig

So sieht ein Traumergebnis aus: Mit einem operativen Gewinn von über 2,4 Mrd. Euro erreichte Deutsche Post DHL im Geschäftsjahr 2011 die mehrfach angehobene EBIT-Prognose. Das operative Konzernergebnis übertraf das

So sieht ein Traumergebnis aus: Mit einem operativen Gewinn von über 2,4 Mrd. Euro erreichte Deutsche Post DHL im Geschäftsjahr 2011 die mehrfach angehobene EBIT-Prognose. Das operative Konzernergebnis übertraf das Vorjahresniveau fast um ein Drittel. Der Post- und Logistikkonzern steigerte seinen Umsatz um 2,8 Prozent auf insgesamt 52,8 Mrd. Euro, bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseinflüsse sogar um 5,3 Prozent. Die Aktionäre sollen durch eine Dividendenerhöhung auf 0,70 Euro je Aktie partizipieren. Für 2012 erwartet der Konzern einen EBIT-Anstieg auf 2,5 bis 2,6 Mrd. Euro.
Vorstandschef Frank Appel: "Wir haben alle unsere Ziele erreicht, kommen sehr gut voran und konnten die bereits äußerst solide Basis für die nachhaltige Steigerung der Ertragskraft des Unternehmens weiter entscheidend stärken."
Wachstumstreiber ist der rasant zunehmende Internethandel. Davon profitiert der Brief-Bereich mit seinem Paketgeschäft. Das sehr erfolgreiche Abschneiden der Logistiksparte verdankt DHL seiner herausragenden Marktposition in den weltweiten Wachstumsmärkten, vor allem in Asien. Dies bildete die Basis für starke Margenverbesserungen in den DHL-Bereichen, die zu einem überproportionalen Anstieg des Konzern-EBIT führten.
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post DHL, Appel, sieht den Konzern für die Zukunft "besser aufgestellt als je zuvor". Zum prognostizierten Konzern-EBIT für 2012 in Höhe von 2,5 Mrd. Euro bis 2,6 Mrd. Euro soll der Brief-Bereich zwischen 1,0 Mrd. Euro und 1,1 Mrd. Euro beitragen, während der operative Gewinn von DHL auf rund 1,9 Mrd. Euro steigen könnte. Eingeleitete Kostenmaßnahmen und Wachstumsprogramme sollen die Profitabilität im Brief-Bereich trotz weiter sinkender Briefmengen stabilisieren. Für seine Logistiksparte bekräftigte der Konzern die Erwartung einer jährlichen Ergebnissteigerung um durchschnittlich 13 bis 15 Prozent zwischen 2010 und 2015.