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Geschäftsklimaindex sinkt im Juli erneut – “Kein Weg aus der Krise”

Die deutsche Wirtschaft findet keinen Weg aus der Krise: Laut dem ifo-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München sank der Geschäftsklimaindex im Juli abermals auf 87,0 Punkte, nachdem er sich

Im Juli sank der Geschäftsklimaindex abermals auf 87,0 Punkte. Die Prognosen: pessimistisch.
(Foto: Stock/ Claudio Schwarz)

Die deutsche Wirtschaft findet keinen Weg aus der Krise: Laut dem ifo-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München sank der Geschäftsklimaindex im Juli abermals auf 87,0 Punkte, nachdem er sich im Juni mit 88,6 Punkten bereits im Vergleich zum Vormonat Mai (89,3 Punkte) verschlechtert hatte.

Nicht nur mit den laufenden Geschäften waren die Unternehmen weniger zufrieden. Auch der Blick nach vorn bietet keine Besserung: Die Prognosen für die kommenden Monate fallen zunehmend skeptisch aus.  

Besonders dramatisch gestaltet sich die Lage im verarbeitenden Gewerbe: Hier fielen die Urteile zur aktuellen Wirtschaftssituation erheblich schlechter aus. Die Auftragsbestände waren erneut rückläufig. Die Kapazitätsauslastung ist auf 77,5 Prozent gefallen und liegt damit sechs Prozentpunkte unter dem langfristigen Mittelwert. Dadurch trüben sich auch die Erwartungen für das laufende Jahr ein.

Nur wenig besser sieht es im Dienstleistungssektor sowie im Handel und Baugewerbe aus. Alle drei Sparten beurteilen die Geschäftslage als „weniger gut“. Überall bleiben die Prognosen „nahezu unverändert von deutlichem Pessimismus geprägt“, wie das ifo-Institut am Donnerstag, 25.07.2024, bekannt gab.