XXXLutz

Geschäftsführer von Giga International soll Gerald Socher werden

Nun wird immer deutlicher, wie es bei XXXLutz mit Giga weitergehen wird. Aus dem ursprünglichen, in aller Schnelle konstruierten "Giga-X" wird ein "Giga International". Als Geschäftsführer des neuen Verbands ist Gerald Socher vorgesehen. Der 46-jährige ist seit Mitte 2003 im Lutz-Konzern beschäftigt. Er startete seine Karriere im Vertrieb und war für zehn Jahre im Einkauf tätig. Zukünftig wird er sich voll und ganz auf Giga International konzentrieren. "Die laufende Koordination der einzelnen Mitglieder wird mich Vollzeit beanspruchen, schließlich wird die Zusammenarbeit bei Giga International noch intensiver und offener sein, als in anderen Verbänden", so Socher gegenüber "möbel kultur". An seiner Seite, als Berater, steht Achim Zurbrüggen. Zentrale und Sitz des Verbands wird Würzburg sein, wo bereits die Deutschland-Dependance von XXXLutz, die BDSK Handels GmbH & Co. KG, angesiedelt ist.

Die Ziele sind hoch gesteckt. Nichts weiter als die Nr. 1 soll Giga International werden. Die Außenumsätze der Einheiten Lutz Österreich und Deutschland sowie von Zurbrüggen, ­Sonneborn, Zimmermann, dem Möbelzentrum Pforzheim und den weiteren ausländischen Unternehmen in Ungarn, Tschechien, der ­Slowakei, Slowenien, Kroatien und Schweden liegen derzeit bei geschätzten 4 Mrd. Euro. Und dabei soll es nicht bleiben: "Ja, es gibt bereits Gespräche mit anderen interessierten Händlern", betont Gerald Socher. Explizit auch mit solchen, die nicht zum XXXL-Konzern gehören. Regionale Beschränkungen sieht der Konzern nicht. "Wir sind offen für alles", so Socher weiter. "Wir sind das Thema Überschneidungen schon gewöhnt und haben deshalb nicht so große Berührungsängste."

Mehr dazu, wie sich die Lutz-Gruppe als Ikea-Jäger positioniert, lesen Sie ausführlich in der Februar-Ausgabe der "möbel kultur", die in der kommenden Woche erscheinen wird.

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