Hüls-Unternehmensgruppe

Geschäftsbetrieb von Halco wird eingestellt

Konzentration auf Hülsta: Um sich künftig noch mehr als bisher auf die Dachmarke fokussieren zu können, hat die Hüls Unternehmensgruppe jetzt entschieden, den Geschäftsbetrieb der Halco GmbH, die Möbel und Möbelbauteile in Auftragsfertigung für Drittkunden produziert, einzustellen. Darüber hat Paul Jähn, Chief Executive Officer (CEO) der Hüls AG & Co. KG, heute die Belegschaft der Halco GmbH in Coesfeld informiert.

„Die Hüls-Gruppe befindet sich in einem herausfordernden Markt mitten im Umbruch“, so Jähn. „Unser erklärtes Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit von Hülsta zu festigen und zu stärken. Indem wir uns auf unseren Hülsta-Stammsitz in Stadtlohn konzentrieren und die Halco Standorte in Coesfeld und Stadtlohn aufgeben, optimieren wir unsere Wertschöpfungsstruktur und -tiefe und investieren in weitere Produktivität“.

Begründet wird die Entscheidung damit, dass diese „nach Abwägung sämtlicher Handlungsoptionen“ für die Hülsta-Werke zu einer besseren Wertschöpfung, besserer Auslastung und besserer Produktivität führt, heißt es aus Stadtlohn. Mit der IG Metall und den gewählten Arbeitnehmervertretern werden derzeit kurzfristig Verhandlungen für einen Interessenausgleich für gut 200 Beschäftigte aufgenommen. Ziel ist es, bei Halco bis längstens Mitte des Jahres 2019 auszuproduzieren.

„Der Hülsta-Stammsitz in Stadtlohn wird nachhaltig gestärkt“, so Jähn weiter. „Mit diesen Maßnahmen befinden wir uns im Bereich der internen Herausforderungen auf der Zielgeraden, um das Markenkonzept von Hülsta weitgehend auszubauen und allen relevanten Vertriebskanälen ein zielgruppenorientiertes Produktportfolio anzubieten – auch im Objektgeschäft“.

Erst kurz vor den Messen in Ostwestfalen, Mitte September, hatte sich die Hüls-Gruppe von Loddenkemper und Femira getrennt. Beide Firmen wurden von Wiemann übernommen.

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