Sommerlad

Gericht lehnt Eilantrag auf Öffnung ab

Keine reguläre Öffnung für Sommerlad: Nachdem das Möbelhaus parallel mit neun weiteren Mitgliedsunternehmen der Begros bei den zuständigen Verwaltungsgerichten Klage gegen die Zwangsschließung ihrer Standorte eingereicht hat (moebelkultur.de berichtete), wurde dieser nun vom zuständigen Verwaltungsgericht in Gießen zurückgewiesen. Zur Begründung hieß es, dass "die Schließungsanordnung der derzeit noch geltenden Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (gültig bis 7. März 2021) auch den Betrieb der Antragstellerin erfasse", schreibt der "Gießener Anzeiger". Sommerlads Interesse, sein Möbelhaus zu öffnen, müsse "hinter dem öffentlichen Interesse am Schutz von Leib und Leben der Bevölkerung und vor der weiteren Ausbreitung der hochansteckenden Viruskrankheit und am Schutz der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens in Deutschland vor einer akuten Überlastung zurückstehen".

Noch ist die Entscheidung nicht rechstkräftig. Sommerlad hat die Möglichkeit, innerhalb der kommenden zwei Wochen Beschwerde beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel einzulegen.

Sommerlad hat ab heute die Möglichkeit, sein Möbelhaus in Gießen für das Termin-Shopping zu öffnen. Ebenso wie die Einzelhändler in den meisten anderen Regionen Deutschlands. Das sind die größten Teile Bayerns, Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt. In Berlin ist "Click&Meet" aufgrund eines Feiertages ab morgen möglich. In Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein dürfen die Läden bis auf wenige regionale Ausnahmen sogar komplett öffnen. In Thüringen dagegen bleiben die Geschäfte aufgrund der hohen Infektionsraten weiterhin geschlossen.

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