Die Kündigungen der Mitarbeiter von XXXL Rück sind unwirksam.

XXXL Rück

Gericht kippt Kündigungen

Erfolg für die ehemaligen Mitarbeiter von Möbel Rück: Ihre Kündigungen sind unwirksam. Das hat das Oberhausener Arbeitsgericht entschieden. Laut dem Online-Portal "Der Westen" urteilte die vorsitzende Richterin, dass die Lutz-Gruppe nach dem Kauf von Möbel Rück Teilbetriebsübergänge vollzogen habe und die Kündigungen deshalb nicht wirksam seien.

Die Österreicher hatten Möbel Rück Anfang 2014 übernommen und die Mitarbeiter in zwei Gesellschaften aufgeteilt, die anschließend die Arbeit für die Lutz-Gruppe übernahmen. Vielen Mitarbeitern wurde daraufhin gekündigt. Das Gericht ist jedoch der Ansicht, dass sich die Aufgaben der neuen Gesellschaften mit denen der früheren komplett decken. Zudem würde weiterhin eine Betriebsgemeinschaft im Haus bestehen, Möbel der selben Preiskategorie verkauft und gelagert werden, ein Restaurant betrieben und Serviceleistungen angeboten werden. Und auch eine gemeinsame Organisation und Leitung sei noch vorhanden.

Die Lutz-Gruppe will das Urteil prüfen und anschließend über mögliche weitere Schritte entscheiden.

Diese Seite teilen