Rudolph
Gerhard Lipinski erwirbt Mehrheitsanteile
Übernahmeverhandlungen abgeschlossen: Künftig liegen die Gesellschaftsanteile des Küchenzubehör-Lieferanten Rudolph in Halver mehrheitlich in der Hand von Geschäftsführer Gerhard Lipinski (52). Bisher gehörten die Unternehmensanteile in Höhe von 71,9 Prozent einem
Übernahmeverhandlungen abgeschlossen: Künftig liegen die Gesellschaftsanteile des Küchenzubehör-Lieferanten Rudolph in Halver mehrheitlich in der Hand von Geschäftsführer Gerhard Lipinski (52). Bisher gehörten die Unternehmensanteile in Höhe von 71,9 Prozent einem schwedischen Privatmann. Doch laut Lipinski "könne ein mittelständisches Unternehmen nicht dauerhaft von einem privaten Investor gesteuert werden, der weit weg vom Geschehen sitzt." Vielmehr seien schnelle und unbürokratische Entscheidungen gefragt, um am Markt (re-)agieren zu können.
Die übrigen Anteile von Rudolph liegen zu 24,5 Prozent bei der Beteiligungsgesellschaft der Wirtschaft, einer Tochter der Dresdner Bank, sowie mit 3,7 Prozent bei der Bielefelder Wirtschaftsprüfungsgesellschaft OWL. Die neuen Besitzverhältnisse seien vor allem Voraussetzung, um die Marktführerschaft von Rudolph weiter auszubauen. Allein in den letzten fünf Jahren legte der Systemlieferant beim Umsatz um 31 Prozent auf 82 Mio. DM in 2001 zu. 2002 wäre zwar keine Steigerung mehr zu erwarten, doch rechnet das Unternehmen zumindest mit einem Schnitt auf Vorjahresniveau.
Mit Blick auf die Zukunft hat Lipinski viel vor. So sollen unter anderem die Exklusiv-Sortimente ausgeweitet werden und teils neue Funktionen für die Küche definieren. Außerdem kündigt Lipinski neue Marketingideen zum Thema Küchenmodernisierung an. "Im Küchenhandel sind heute Konzepte gefragt, kein Bauladen-Angebot."

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren