Finke

Gera oder Jena?

Bereits im Dezember 2015 hatte Unternehmenssprecher Dr. Rudolf Christa bekannt gegeben, dass sich Finke in Ost-Thüringen, speziell auch im Raum Gera, auf Grundstückssuche befindet. Die Paderborner wollen investieren, da der Mietvertrag in Jena 2019 auslaufe und die VK-Fläche von 15.000 qm nicht mehr zukunftsrobust sei. Doch sowohl Gera als auch Jena warten – laut „Thüringer Allgemeine“ – auf eine Entscheidung. Offenbar fährt Finke bei seiner Planung zweigleisig – also Neubau in Gera oder eventuell doch ein Ausbau in Jena?

Während sich Jena gegen einen Neubau auf der grünen Wiese ausspricht, könnte sich Gera dies sehr wohl vorstellen, allerdings müsste dafür ein Gewerbegebiet umgewidmet werden. Finke habe ein Wunschgrundstück an der A4-Abfahrt Gera-Leumitz im Visier mit guter Lage, da gegenüber ein Globus und der Großhandelsmarkt Segros stationiert sind. Wermutstropfen: Großflächiger Einzelhandel ist in dem Industriegebiet gegenüber nicht erlaubt und das 33 Hektar große Areal ist im Privat-Besitz. Den Kauf und eine Erschließung müsste demnach ein Investor durchführen. Laut Oberbürgermeisterin Viola Hahn sei Finke bereits an dem Grundstück dran.

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