Heimtextil

Gelungener Trend-Start ins Messejahr

Positive Zwischen-Bilanz: Eine "sehr gute Besucher-Frequenz" attestiert Dr. Geert Böttger, Leiter Textilmessen Frankfurt, der Heimtextil 2002. Durch zwei neue Messehallen, die Halle 3 und das Forum, bekam die Textil-Messe über

Positive Zwischen-Bilanz: Eine "sehr gute Besucher-Frequenz" attestiert Dr. Geert Böttger, Leiter Textilmessen Frankfurt, der Heimtextil 2002. Durch zwei neue Messehallen, die Halle 3 und das Forum, bekam die Textil-Messe über 30.000 Quadratmeter Zuwachs. Und ein modernes Gesicht. "Viele Unternehmen verfügen über mehr Raum, um sich repräsentativ darzustellen." Nobel präsentierten sich dabei vor allem die exklusiven Textil-Verlage von JAB Anstoetz über Sahco Hesslein und Creation Baumann bis zu Nya Nordiska und Zimmer und Rohde, die unter dem luftigen Industrie-Loft-Dach der Halle 3.1 ihre Kollektionen bühnenreif inszenierten.
Folge dieser Neustrukturierung war allerdings auch, dass sich fast alle 3.143 Aussteller aus 71 Ländern an neuem Standort aufstellten.
Die Heimtextil-Trends – im Forum auf dem Messegelände in Szene gesetzt – zeigen drei Wohnstile, die durch den aufregenden Mix von Strukturen, Faux Unis, Geometrie, Kybernetik und Retro-Elementen aus den 50er- und 60er-Jahren leben. Augenfällige Kontraste stehen im Vordergrund. High-Gloss-Quality steht neben matt schimmernden Stoffen. Leder, Tüll und Taft kreiert Ulf Moritz für Sahco Hesslein zu hyper-coolen Dekostoffen, die avantgadistische Club-Atmosphäre verströmen. Fantasievolle Hoch-Tief-Effekte machen die Teppichkollektion von Jab Anstoetz zum Highlight im Wohnraum und die Konzentration auf geometrische Muster beleben sowohl Textiles als auch modische Wandkleider, die verstärkt im Kommen sind. Marburger bringt poppige Op-Art-Effekte auf Tapete, die einem jungen, humorvollen und visuell reizvollem Design-Lifestyle entsprechen.