A. Brito

Geheimtipp – Die “möbel kultur” bei den Ostwestfalen Portugals vor Ort

Wer die Region rund um Porto besucht, staunt. Möbelfabrik an Möbelfabrik und Showroom an Showroom reihen sich in diesem nordportugiesischen Distrikt aneinander. 65 Prozent der gesamten Möbelproduktion des Landes stammen

Wer die Region rund um Porto besucht, staunt. Möbelfabrik an Möbelfabrik und Showroom an Showroom reihen sich in diesem nordportugiesischen Distrikt aneinander. 65 Prozent der gesamten Möbelproduktion des Landes stammen von hier. Viele Hersteller haben die Krise von 2008/2009, die auf der iberischen
Halbinsel immer noch Nachwirkungen zeigt, nicht überlebt. Diejenigen aber, die früh genug gegengesteuert haben, sind auf den internationalen Märkten so gefragt wie nie. Eines dieser Unternehmen ist der Kastenmöbelhersteller A.Brito unter der Leitung von Mário Brito (r.).
Die nachhaltige Unternehmensstrategie der Familie sorgte dafür, dass die Exportquoten langsam, aber kontinuierlich stiegen und A.Brito heute nur noch marginale zehn Prozent des Jahresumsatzes von 5,5 Mio. Euro auf dem Heimatmarkt umsetzt.
Längst ist ­Spanien der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt. Als die Wirtschaft auf der gesamten ibe­rischen Halbinsel stockte, mussten neue Exportmärkte her: In Frankreich arbeitet A.Brito mit aktuell 150 Partnern zusammen, in Großbritannien und Benelux mit jeweils zehn. Verkauft wird außerdem in die USA, nach Russland, Polen, Malta und ­sogar nach Angola, Mosambik, Katar sowie nach Saudi-Arabien.
In Deutschland, wo A.Brito noch immer ein Geheimtipp ist, liegt der Vertrieb in den Händen von Steffen Costa ­Lemos (l.), der in drei Jahren ein Handelsnetz von 40 Adressen webte.
Die Vor-Ort-Reportage bei A.Brito lesen Sie auf vier Seiten in der heute erscheinenden Januar-Ausgabe der "möbel kultur".