Trend-Verband

Gegen den Strom

Gegenüber der ausgeprägten Talfahrt in der Branche brachte es der Trend-Verband '99 immerhin auf einen Umsatz in Vorjahreshöhe. Diese positive Botschaft verkündete Geschäftsführer Christoph Berns am vergangenen Freitag anlässlich der

Gegenüber der ausgeprägten Talfahrt in der Branche brachte es der Trend-Verband '99 immerhin auf einen Umsatz in Vorjahreshöhe. Diese positive Botschaft verkündete Geschäftsführer Christoph Berns am vergangenen Freitag anlässlich der Jahreshauptversammlung in Mainz. Vor allem durch die Kooperation mit GfM, aus der bald eine Fusion werden solle, sieht der Verband gute Chancen, dass der Erfolgskurs beibehalten wird.
Gegen den Strom schwimmen – das Motto gelte nicht nur mit Blick auf die Umsätze, sondern auch auf das strategische Vorgehen. Angefangen beim klaren Nein zur gängigen "Verkaufstaktik mit durchgestrichenen Preisen", wie Berns in Mainz wiederholt betonte. "Wir werden an der Preisklopferei nicht teilnehmen. Wir kämpfen dabei gegen ein schlechtes Image der gesamten Branche an – aber gerade das ist die Chance, unsere Stärken herauszustellen." Stattdessen rücken progressive Konzepte in den Mittelpunkt. Nach dem Vorbild der Lifestyle-Schiene "Casa Mobile", die mit Länderthemen wie Möbel aus Asien, Mexiko, USA etc. nicht nur junge Zielgruppen begeistern konnte.
Mit neuen Marktauftritten sollen Konsumenten noch gezielter angesprochen werden. Wobei Eigenimporte bis hin zu ausgefallenen Designer-Möbeln und auch Accessoires verstärkt eine Rolle spielen. Weitere Verbesserungen für die internen Abläufe erwartet der Verband vom neuen Intranet, das die Kommunikation zwischen Verbandszentrale und Mitgliedern schneller und kostengünstiger realisiert.