HDI

Gefahrenquelle: Private Elektrogeräte

Frischer Kaffee am Morgen, gekühlte Getränke oder Warmluft am Arbeitsplatz – kleine Annehmlichkeiten, die für viele selbstverständlich sind. Alte, teils beschädigte Elektrogeräte, die im Unternehmen in Betrieb genommen werden, führen

Frischer Kaffee am Morgen, gekühlte Getränke oder Warmluft am Arbeitsplatz – kleine Annehmlichkeiten, die für viele selbstverständlich sind. Alte, teils beschädigte Elektrogeräte, die im Unternehmen in Betrieb genommen werden, führen jedoch häufig zu Problemen. "Da die Betriebsleitung meist keine Kenntnis von der Existenz dieser Geräte hat und sich kein Mitarbeiter dafür verantwortlich fühlt, unterbleibt oft die erforderliche Kontrolle", erklärt Andreas Pflugradt, Geschäfstführer der HDI Sicherheitstechnik GmbH.
Aus der Schadenstatistik der Sachversicherer geht hervor, dass 20 von 100 Bränden ursächlich dem Bereich Elektrizität zuzuordnen sind. Allein in den Monaten Mai bis Juli 2005 ereigneten sich Brandvorfälle mit einem Schaden von knapp 100 Mio. Euro, die auf private Geräte zurückzuführen sind. "Wir empfehlen Unternehmen, die Aufstellung privater Elektrogeräte im Betrieb gänzlich zu untersagen", betont Pflugradt. Gleichzeitig erfordere dies natürlich Ersatzmaßnahmen von Seiten des Unternehmens. Wer den Einsatz privater Geräte dennoch zulasse, müsse mit einem erheblichen organisatorischen Aufwand rechnen.