Marketmedia 24

Gartentische auf der Wunschliste für 2024

Nach zwei durch Corona hervorgerufenen Boomjahren, in denen Umsatzsprünge von mehr als vier (2020) und mehr als fünf Prozent (2021) zu verzeichnen waren, muss der Gartenmarkt 2023 voraussichtlich mit einem

Grafik: Marketmedia24

Nach zwei durch Corona hervorgerufenen Boomjahren, in denen Umsatzsprünge von mehr als vier (2020) und mehr als fünf Prozent (2021) zu verzeichnen waren, muss der Gartenmarkt 2023 voraussichtlich mit einem Einbruch von mehr als vier Prozent rechnen. Das ergeben die aktuellen Hochrechnungen der Marktforscher von Marketmedia24 aus Köln, die sie im neuen „Branchen-Report Garden-Living, Gardening und Lebendes Grün – Perspektiven bis 2030“ veröffentlichen.

68,1 Prozent der Konsument:innen in der DACH-Region waren demnach im ersten Halbjahr 2023 motiviert, Anschaffungen rund um Garten und Balkon zu tätigen. Dabei wurde unter den Schweizer:innen mit 70 Prozent die höchste Kaufbereitschaft gemessen. In Österreich betrug der Wert 66,3 Prozent. Von den Deutschen hatten bis zum Beginn des Sommers bereits 68 Prozent in ihr Outdoor-Wohnen und Leben investiert. Die Marktforscher gehen davon aus, dass die daraus resultierende Tendenz der Marktsättigung das Garten-Jahr 2024 beeinflusst. Dennoch stehen neue Tische in der gesamten DACH-Region auf vielen Wunschlisten (bei 17,3 % der Deutschen und Österreicher:innen sowie 19,2 % der Schweizer:innen) ebenso Sonnenschirme, Pflanzgefäße und Außenleuchten. Wobei dekorative Außenleuchten speziell von den Youngsters am stärksten (22,5 Prozent) favorisiert werden.

Die durch die aktuelle politische Lage hervorgerufene Konsumzurückhaltung treibe der Gartenbranche Sorgenfalten auf die Stirn. Kommentare zwischen „nix los“ und „katastrophal“ unterstreichen dabei die angespannte Stimmung im Handel. Dem Branchenreport zufolge würden konkret Garden-Living, Gardening und Lebendes Grün bis Ende 2023 gegenüber Vorjahr ins Minus rutschen. Dennoch generiere die Gartenwelt im Vergleich zu 2010 immer noch ein Wachstum von mehr als einem Fünftel. Und vor dem Hintergrund von Klimakrise, Nachhaltigkeit, Achtsamkeit, Sparsamkeit, Regrowing sowie dem wachsenden Ernährungsbewusstsein bleibe das Leben in, mit und vom Garten auch künftig für die Verbraucher:innen von großer Bedeutung. In Nachfrage bzw. Neukauf umgewandelt könne dieses Interesse zum einen Innovationen fördern, wie das beispielsweise im Grillbereich oder in der Außenbeleuchtung bereits gelang. Zum anderen dürften Neuheiten, welche den Garten samt Pflanzen und Ausstattung für die Veränderungen des Klimas fit machen, für Nachfrage und Umsatz sorgen. Speziell hierin liegen Differenzierungs- und Profilierungspotenzial speziell für beratungsorientierte Anbieter.

Der neue Branchen-REPORT Garden-Living, Gardening und Lebendes Grün – Perspektiven bis 2030 enthält exklusive Ergebnisse einer repräsentativen und zielgruppengenauen Konsument:innen-Forschung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu den Themen Kaufabsichten 2024, wichtigste Kaufkriterien, präferierte Shoppingkanäle und Informationsquellen. Rückblicke auf das Branchen-Geschehen 2010 bis 2023 sowie fundierte Umsatz-Szenarien und Vorausberechnungen bis zum Jahr 2030 liefern Marktakteuren zudem Wissen als Basis für Change-Monitoring sowie Entwicklungen von neuen Produkt- und Absatzstrategien. Die Studie umfasst 78 Seiten mit 51 Charts und ist zum Preis von 1.050,00 Euro zu beziehen unter https://www.marketmedia24.de/shop/Marktstudie-Garten-2023.