Karstadt und Kaufhof

Fusion zum neuen Warenhausriesen

Der Zusammenschluss von Karstadt und Kaufhof ist perfekt. Der neue deutsche Warenhausriese wird nach Angaben der „Wirtschaftswoche“ europaweit künftig 234 Standorte betreiben und rund 32.000 Mitarbeiter beschäftigen. An der Spitze des Konzerns steht der bisherige Karstadt-Chef Stephan Flanderl. In Interview mit der „Bild am Sonntag“ hatte diese bereits betont, dass keine umfangreichen Standortschließungen geplant seien. Denn diese „sind und bleiben das Herzstück“, erklärte Flanderl. „Wir leben nicht davon, Filialen zu schließen, sondern davon, sie erfolgreich zu betreiben.“

Neben den Kaufhof- und Karstadt-Häusern befinden sich auch die Karstadt-Sportgeschäfte, die europäischen Standorte der Outlet-Kette Saks Off 5th, die belgischen Galeria-Inno-Filialen, die niederländischen Hudson’s-Bay-Warenhäuser und verschiedene Internetanbieter zu der neuen Holding. Die Mehrheit an dem Konzern hält René Benko, der bisherige Karstadt-Eigentümer. Die Hudson’s Bay Company als frühere Kaufhof-Eigentümerin bleibt Minderheitseigentümerin.

Mit dem Zusammenschluss sollen die Warenhäuser zukunftsfähig aufgestellt werden. Die Konkurrenz von Billiganbietern wie Primark oder Online-Giganten wie Amazon sowie große Einkaufszentren hatten beide Ketten zu schaffen gemacht.

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