Wagner und Wilca
Fusion
Wagner-Geschäftsführer Ralf G. Goer und Wilca-Chef Dr. Volker Carl wollen im Laufe des Jahres die Fusion der beiden Unternehmen vollziehen. "Die ersten Gespräche haben wir bereits vor zwölf Monaten, geführt",
Wagner-Geschäftsführer Ralf G. Goer und Wilca-Chef Dr. Volker Carl wollen im Laufe des Jahres die Fusion der beiden Unternehmen vollziehen. "Die ersten Gespräche haben wir bereits vor zwölf Monaten, geführt", so Carl. Als Grund für einen Zusammenschluss nannten die beiden Polstermöbelhersteller die schwierige Situation, in dem sich der Markt bereits seit Jahren befindet. "Der hohe Preisverfall, vor allem durch billige Importe sowie die zunehmende Konzentration auf Handelsseite machen es Einzelkämpfern immer schwerer."
Um die erforderliche Größe für notwendige Investitionen, vor allem im Bereich Service und Lieferzuverlässigkeit sicherzustellen, strebt die neue Unternehmensgruppe bis 2001, durch weitere Akquisitionen und Fusionen, eine Positionierung unter den "Top-Five"-Herstellern Europas an. Gespräche mit weiteren potenziellen Kandidaten laufen bereits.
Zusätzlich zur Ausnutzung sämtlicher möglicher Synergien ist die Unternehmensgruppe vorerst auf Wachstum ausgerichtet. Die beiden Herstellermarken Wagner und Wilca werden auch in Zukunft bestehen und durch getrennte Vertriebsaktivitäten ihre eigene Identität behalten.

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