Höffner

Funkstille in Bremen

In Bremen wollte Kurt Krieger in diesem Jahr eigentlich einen neuen Höffner bauen. Doch scheint der Konzern dieses Vorhaben erst einmal auf Eis gelegt zu haben. Wie der „Weser Report“ berichtet, ist auf dem ehemaligen Radio Bremen-Gelände kein Bauvorhaben zu erkennen. Mehr noch: Seit April herrsche zwischen den Berlinern und den Bremer Behörden Funkstille. Damals sollte Höffner seinen Entwurf für das 100-Mio.-Euro-Projekt aufgrund neuer Anforderungen ändern und das Haus um 90 Grad drehen. Dafür muss ein neuer Bauantrag gestellt werden, der bislang nicht bei den zuständigen Stellen eingegangen ist. „Es ist ein Dreivierteljahr her, dass ein Vertreter des Unternehmens mit uns gesprochen hat“, zitiert das Blatt einen Sprecher aus dem zuständigen Ortsamt. Krieger hatte das Grundstück am Weserpark 2005 gekauft.

Neben Bremen wartet auch Düsseldorf darauf, dass der angekündigte Höffner realisiert wird. Dort wurden die Pläne vor zwei Monaten überraschend eingefroren.

Die stockenden Neubau-Pläne sind nicht die einzigen Baustellen von Kurt Krieger. Erst gestern wurde bekannt, dass er das Finke-Haus in Paderborn im Sommer kommenden Jahres schließt. Und in Kiel hat er mit Kritik zu kämpfen, da er dort statt eines geplanten Möbel Kraft-Hauses einen Höffner ans Netz bringen will.

Diese Seite teilen