Panasonic

„Für den Durchbruch hätte man mehr investieren müssen“

Ja, Ende März ist mit dem Vertrieb von Kochfeldern der Marke Panasonic in Deutschland Schluss, so bestätigt Ulf Triebener das Ende seiner Bemühungen, für die japanische Marke neues Terrain zu erobern. Auch wenn die Aufgabe und die Chance, selbst an den „Genius“-Sensor-Geräten mitzuentwickeln, für den ehemaligen Bauknecht-Vertriebsmann durchaus faszinierend war, mussten beide Seiten einsehen, dass der Erfolg ausblieb. „Für den Durchbruch hätte man viel mehr investieren müssen“, stellt Triebener gegenüber moebelkultur.de fest. Denn es habe einfach das Volumen gefehlt und gegen die etablierten deutschen Marken anzukommen, erfordere eben viel Ausdauer, wie sich schon bei anderen ausländischen Eroberern gezeigt hat. Auch der Versuch, mit Preissenkungen weiterzukommen, habe kein Echo gefunden.

Bis März 2019 werden noch alle Kommissionen ausgeliefert und die Ersatzteile mindestens zwei Jahre, aber eventuell auch noch fünf Jahre verfügbar sein. „Wir wollen beim Handel keine Sorgenfalten hinterlassen,“ beteuert Triebener. Danach werden die Einbaukochfelder von Panasonic u. a. noch in Kanada oder Neuseeland verkauft. Auch dass andere Hersteller die technisch innovativen Geräte als OEM-Geschäft in ihr Portfolio aufnehmen, sei nicht ausgeschlossen.

Im Februar 2013 war Triebener als Senior Manager Business Development für Panasonic gestartet, zunächst mit den Vorbereitungen für den deutschen Markt einschließlich der Produktanpassungen. Zur LivingKitchen 2015 wurde schließlich das Signal für den Vertrieb im deutschen Küchenhandel gegeben. Was Triebener nach Panasonic macht, ist derzeit noch unklar.

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