Massivholzmöbel-Hersteller

Fünf Prozent Umsatzplus

Entwicklung gegen den Branchentrend: Während die gesamte Möbelindustrie im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von zwölf Prozent verbuchen musste, konnten die Hersteller von Massivholzmöbeln knapp fünf Prozent zulegen. Zu den Gründen zählt nach Angaben der Initiative Pro Massivholz die Stabilität des Binnenmarktes in Deutschland sowie in Österreich und der Schweiz - denn genau diese drei Länder sind die Kernmärkte der Unternehmen. Darüber hinaus steigt die Nachfrage nach Möbeln mit ökologischem Anspruch. "Der Verbraucher hat die Werthaltigkeit dieser Möbel erkannt und ist auch bereit, dafür einen angemessenen Preis zu bezahlen. Damit hat sich erneut bestätigt, dass die Vermittlung und Realisierung von hohen Qualitätsansprüchen ein besseres Vermarktungsinstrument ist als Rabattschlachten und Ramsch-Aktionen", so Lucas Heumann, Vorsitzender der Initiative Pro Massivholz.

Aufgrund des erfolgreichen Auftritts auf der "imm cologne" geht Lucas Heumann davon aus, dass sich die positive Entwicklung in diesem Jahr fortsetzen wird. Dabei habe die in Köln erstmals realisierte Verbindung des Massivholzmöbel-Sektors mit den Herstellern von Wohn- und Speisemöbeln zu einer zusätzlichen Steigerung der Attraktivität geführt.

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