ZVEI

Fünf Prozent Plus im Hausgeräte-Export

Nach drei Jahren des Rückgangs konnte die deutsche Hausgeräteindustrie 2010 erstmals wieder ein Plus verzeichnen. So wurden im vergangenen Jahr Geräte im Wert von 6,2 Mrd. Euro zu Hersteller-Abgabepreisen exportiert, was einem Zuwachs von etwa fünf Prozent entspricht. "Am Binnenmarkt für Elektro-Hausgeräte ging die Wirtschaftskrise völlig vorbei", stellt Werner Scholz, Geschäftsführer der Hausgeräte-Fachverbände im ZVEI, außerdem fest. Die Nachfrage in Deutschland stieg 2010 zum dritten Mal in Folge und ergab ein Umsatzplus von zwei Prozent auf 10,6 Mrd. Euro zu Endverbraucherpreisen. Davon entfielen 7,1 Mrd. Euro auf Haushalt-Großgeräte und 3,5 Mrd. Euro auf Kleingeräte. Vor allem bei den Großgeräten gilt der sparsame Energieverbrauch weiterhin als Hauptargument. Weitere Impulse erwartet der Verband aktuell auch von der heute gestarteten Küchenmesse "LivingKitchen", die in Köln noch bis 23. Januar parallel zur imm cologne stattfindet.

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