M.O.W. exklusiv

Fünf Fragen zum Messestart an Bernd Schäfermeier

Immer in Bewegung bleiben. Das zeichnet die M.O.W. aus. In diesem Jahr ist der Neuheitenfaktor in Bad Salzuflen besonders hoch. Denn neben vielen neuen Produkten

investieren ungewöhnlich viele Aussteller in ihre Stand­gestaltungen. Deshalb interessieren sich vermehrt auch Besucher aus Frankreich und Benelux für die M.O.W., wie Messechef Bernd Schäfermeier im Exklusiv-Interview verrät.

1) Die M.O.W.-Besucher können sich auf 9.000 qm runderneuerte Dauerausstellungen und viele neue Präsentationen freuen. Dahinter stecken Investitionen in nicht unerheblicher Höhe. Was glauben Sie, warum es gerade in diesem Jahr zu einer solchen Ballung von neuen Auftritten kommt?

Bernd Schäfermeier: Der Möbelmarkt sortiert sich. Es gab viele Insolvenzen in den vergangenen Monaten. Die Unternehmen, die bleiben, sind stark. Zur Betonung demonstrieren sie ihre Kraft, zum Beispiel mit ­einem neuen Auftritt. Dass die M.O.W. Aussteller jetzt so geballt investieren – besonders mit strategischem Hintergrund für die nächsten Jahre –, sehe ich auch als Bestätigung der M.O.W. als wichtige, für viele sogar die einzige und wichtigste, Messeplattform in Deutschland und Europa. Diesem hohen Anspruch sehen wir uns verpflichtet. Deshalb haben auch wir zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen ergriffen, um den Rahmen für dieses Branchen­event 2016 weiter zu optimieren und zu erneuern.

2) Versteht sich die M.O.W. inzwischen immer noch als Ordermesse oder eher als Präsentationsfläche?

Bernd Schäfermeier: Beides! Das M.O.W.-Konzept beinhaltet die ­direkte Order. Nur so erhalte ich als Händler Vorsprung, Exklusivität und Vorteile für mein Geschäft. Dies gilt für alle Warengruppen und von ­Sortimenten über Werbeware bis zu Aktionsmodellen. Präsentation gehört dazu: Was kann ich kombinieren, wie sollte ich platzieren, was bietet die Industrie an, beispielsweise Verkaufsunterstützung. Zudem ermöglicht die M.O.W. einen einzigartigen Marktüberblick.

3) Worauf freuen Sie sich in diesem Jahr ganz besonders?

Bernd Schäfermeier: Auf eine – für ­Besucher und Aussteller – erfolg­reiche M.O.W. 2016. Gemeinsam mit dem Team der M.O.W. wünsche ich mir, dass unsere Ideen und Planungen positiv aufgenommen werden. Dass jeder im Messezentrum Bad Salz­uflen spürt, dass wir Möbelmesse leben und Anteil an einem positiven Geschäftsverlauf 2016/2017 haben. Gern stoßen wir zur M.O.W.-Party am Dienstag darauf an!

4) Im Vorfeld der Messe gab es nicht nur gute Nachrichten. Wie bewerten Sie die jüngsten Insolvenzen von einst gesetzten Lieferanten wie Kerkhoff oder Domina. Sind das Einzelfälle oder wird das zur ­Regel?

Bernd Schäfermeier: Über diese Entwicklung diskutieren wir schon mehrere Jahre. In den letzten ­Monaten häufen sich negative Meldungen aus dem deutschen Markt. Aus anderen Ländern erhalten wir als Messeveranstalter ähnliche Nachrichten, daraus schließen wir auf weitreichende Veränderungen. Dieses Thema weiter auszuführen wäre allerdings abendfüllend, also abschließend: Die Branche bleibt in Bewegung und wird uns positive wie negative Ergebnisse bescheren. Ich hoffe, die Erfolgsnachrichten dominieren.

5) Wie international ist die M.O.W. in­zwischen – auf Aussteller- und Besucherseite? Mit welchen Besuchernationen rechnen Sie in diesem Jahr verstärkt im Vergleich zum Vorjahr?

Bernd Schäfermeier: Die M.O.W. wird auf Ausstellerseite immer inter­nationaler und damit auch auf ­Besucherseite. Neue Aussteller, meistens exportorientiert, bringen der M.O.W. und damit allen Teilnehmern zusätzliche Besucher aus ganz unterschiedlichen Ländern. Auch wir liefern unseren Teil mit noch umfangreicherer PR- und ­Medienarbeit. Für Benelux und Frankreich haben wir beispielsweise auf unserer Homepage als dritte Sprachversion Französisch aufgenommen und auch unsere Anzeigenwerbung erfolgt inzwischen dreisprachig. Für September hoffen wir auf viele und neue Besucher aus ganz Europa und wünschen allen ­Ausstellern sowie Einkäufern gute Geschäfte auf der M.O.W.!

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