Schlaraffia

Führt digitalen Produktpass ein

Wichtiger Meilenstein für die Kreislaufwirtschaft der Matratzenindustrie: Unter dem Dach der Aquinos Bedding beginnt Schlaraffia in Deutschland mit der Einführung des Digitalen Produktpasses. Dieser ist ein Datensatz, der durch ein

Wichtiger Meilenstein für die Kreislaufwirtschaft der Matratzenindustrie: Unter dem Dach der Aquinos Bedding beginnt Schlaraffia in Deutschland mit der Einführung des Digitalen Produktpasses. Dieser ist ein Datensatz, der durch ein eingenähtes Etikett mit einem QR-Code von außen gut sichtbar an der Matratzenhülle und einem RF-ID Chip im Innern der Matratze künftig alle Komponenten und Materialien sowie weitere Informationen zur jeweiligen Schlaraffia Matratze liefert. Die Daten stammen aus allen Phasen des Produktlebenszyklus, können jederzeit aktualisiert und sowohl in der Entwicklung, Herstellung, Nutzung und Entsorgung genutzt werden.

Die Kreislauffähigkeit von Matratzen rückt nicht nur in der Produktentwicklung, sondern auch auf EU-Ebene immer mehr in den Fokus. Das ist Chance und Herausforderungen zugleich und macht einen proaktiven und gemeinsamen Dialog auf allen Ebenen unverzichtbar. Schlaraffia sieht sich schon seit Jahren in der Verantwortung, setzt sich längst intensiv mit den Thema Eco-Design auseinander und arbeitet mit dem Ziel einer ganzheitlichen Kreislaufwirtschaft kontinuierlich an innovativen Lösungen. Mit der Implementierung eines digitalen Produktpasses kommt Schlaraffia seinem Ziel einen entscheidenden Schritt näher.

„Als führender Markenhersteller sehen wir uns in der Pflicht voranzugehen und Produkte so zu entwickeln, dass sie am Ende ihres Lebenszyklus effizient wiederverwertet werden können. Seit Jahren setzen wir uns intensiv mit dem Thema Eco-Design auseinander und sind stolz darauf, dass erste Resultate dieser Arbeit bereits im Handel erhältlich sind. Der digitale Produktpass ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft. Zwar ist noch unklar, wann der digitale Produktpass als Bestandteil der Ökodesign-Verordnung innerhalb der EU verpflichtend wird, aber worauf warten? Wir gehen gerne proaktiv mit gutem Beispiel voran und freuen uns über einen offenen Dialog innerhalb der Branche“, sagt Henning Kantner, Commercial Director bei Schlaraffia.

Als Vertreter der Branche bestätigt auch Martin Auerbach, Geschäftsführer des Fachverbands Matratzen Industrie e.V. und Leiter des Kompetenz-Zentrums Textil + Sonnenschutz, die Wichtigkeit der Einführung eines solchen Produktpasses und begrüßt die proaktive Initiative von Schlaraffia: „Es ist wichtig, dass wir ins Handeln kommen und dass eine solche ‚Best Practice‘ dann auch geteilt wird. Durch die aktive Beteiligung in der Verbandsarbeit und im Netzwerk ReNewTex freuen wir uns auf einen regen Know-How-Austausch und damit einen Vorstoß der Deutschen Matratzenindustrie in Richtung Kreislaufwirtschaft.“