Küchenmeile A30
“Frischer Wind von außen für die Küchenbranche”
Kurz vor den Herbstmessen in Ostwestfalen sprach Frank Branka von der IG Metall in der „Neuen Westfälischen“ über die aktuelle Wirtschaftslage der Küchenbranche in der Region. „Die Auftragslage ist unwahrscheinlich
Kurz vor den Herbstmessen in Ostwestfalen sprach Frank Branka von der IG Metall in der „Neuen Westfälischen“ über die aktuelle Wirtschaftslage der Küchenbranche in der Region. „Die Auftragslage ist unwahrscheinlich gut; in vielen Betrieben wird Mehrarbeitet geleistet und zusätzlich Beschäftigung aufgebaut“, so der Gewerkschaftssekretär. Aktuell arbeitet fast jeder Dritte der knapp 12.000 IG-Metall-Mitglieder im Kreis Herford in der Möbelindustrie. Dass das so ist, führt Branka führt auf den „frischen Wind von außen“ zurück und bezieht sich damit auf „neue Köpfe in den Führungsetagen“ und ein gestiegenes Interesse von Kapitalgebern für die Branche.
Für die gute Stimmung tragen aber nicht nur die zwei großen Hersteller Häcker und Nolte Küchen bei. Nach Angaben von Branka bittet auch die Alno-Tochter Wellmann ihre Mitarbeiter wegen guter Auftragslage zu Sonderschichten. Aber auch Unternehmen, die in Schieflage geraten waren, wie Kuhlmann/RWK und Rotpunkt wollen ihr Personal weiter aufstocken, heißt es in der „Neuen Westfälischen“. Darüber hinaus erhöhen fast alle Betriebe ihre Ausbildungskapazitäten.
Trotz der Entwicklung sagt Frank Branka, im Rückblick auf das Verschwinden von Küchenmöblern wie Ebke, Geba, Klostermann und E+K, dass es weiterhin Verdrängung geben wird. Doch aktuell sehe er „keine Anzeichen für problematische Firmenkonjunkturen“.

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