Möbel-Index

Frequenzflaute im April

Die Tendenzen des schwachen Besuchs im Handel, die sich bereits im März abzeichneten, setzten sich im April fort. Das warme und sommerliche Wetter hat zusammen mit späten Osterferien dafür gesorgt, dass sich die Endverbraucher eher für ihre Gärten statt für das Thema Einrichten interessiert haben. Die Ergebnisse des guten Jahresstarts sind damit fast aufgezehrt. Aufgelaufen liegt der Möbel-Index der BBE Handelsberatung und der "möbel kultur" damit nur noch bei +0,8 Prozentpunkten. Die Bereiche Küche (+1,0 Prozent) und Discount (+1,9 Prozent) haben dabei noch etwas besser angeschnitten. "Der April hat im direkten Jahresvergleich zwar zu erheblichen Umsatzrückgängen geführt. Das ist aber noch kein Grund, einen schlechten Gesamtverlauf 2011 zu befürchten", betont Sebastian Deppe von der BBE Handelsberatung. Denn insgesamt lassen alle Faktoren (Arbeitslosenquote, Binnennachfrage etc.) einen positiven Wirtschaftsverlauf vermuten.

Die Daten des Möbel-Index der "möbel kultur" und der BBE Handelsberatung München beruhen im wesentlichen auf den Zahlen aus dem "Chefplan Online" (CPO). Allein hier kann die BBE auf über 100 Teilnehmer aus dem Möbelhandel zurückgreifen. Diese werden z.T. aus Einzelberatungen bzw. sonstigen Eigenerhebungen wie Erfa angereichert. Grundsätzlich sind alle Betriebstypen und -größen aus verschiedenen Einkaufsverbänden, darunter Alliance, EMV, Garant-Möbel und MZE vertreten. Wobei der Fokus deutlich auf Vollsortimentern bis 10.000 qm sowie Fachmärkten und Spezialisten liegt.

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