Höffner

Fortschritte in Barsbüttel

Kurt Krieger hat bei seinen Bemühungen um den Bau einer Höffner-Filiale im schleswig-holsteinischen Barsbüttel eine weitere Hürde genommen: So stimmte nach einem Bericht der Ahrensburger Zeitung jetzt der zuständige Stormarner

Kurt Krieger hat bei seinen Bemühungen um den Bau einer Höffner-Filiale im schleswig-holsteinischen Barsbüttel eine weitere Hürde genommen: So stimmte nach einem Bericht der Ahrensburger Zeitung jetzt der zuständige Stormarner Kreistag für einen Vertrag mit dem Unternehmer über die Finanzierung eines Autobahnanschlusses durch Krieger. Damit wird die Errichtung einer über 30.000 qm großen Einrichtungshauses im Gewerbegebiet der Hamburger Randgemeinde immer wahrscheinlicher.
Laut "AZ" verpflichtet sich Krieger, der fast 40 Hektar am Rande des bestehenden Gewerbegebietes aufgekauft hat, die Kosten für den Bau einer Autobahnanschlußstelle an die A 1 zu übernehmen. Rund 12,7 Millionen Mark wird Kurt Krieger hierfür zahlen müssen.
Der Anschluß ist die Grundvorausetzung dafür, dass der Berliner eine "Möbel Höffner"-Dependance in Barsbüttel hochziehen darf.
Ob das Projekt aber tatsächlich realisiert wird, hängt nach den zustimmenden Voten von Gemeindevertretung und Kreistag nun von der Landesplanungsbehörde in Kiel ab. Sie muss entscheiden, ob dort ein Sondergewerbegebiet für den großflächigen Einzelhandel ausgewiesen werden darf. Denn außer dem Einrichtungshaus sollen auf dem Areal noch ein Baumarkt und ein technisches Kaufhaus entstehen. Nur bei einem positiven Bescheid kann Kurt Krieger seine Pläne verwirklichen. Wann die Landesplaner zu einer Entscheiudung kommen, ist unklar. Z.Zt läuft die Anhörung der von dem Bau betroffenen Städte und Gemeinden sowie von Verbänden. Vermutlich wird die Entscheidung der Behörde nach Angaben von Sven Kaerkes, Sprecher im zuständigen Ministerium für ländliche Räume, Landesplanung, Landwirtschaft und Tourismus, erst im 4. Quartal fallen.