Wilfried Hollmann, Präsident des Mittelstandsverbundes, ermuntert Unternehmen, Flüchtlingen berufliche Perspektiven anzubieten.

Der Mittelstandsverbund - ZGV

Fordert Perspektiven für Flüchtlinge

Angesichts des aktuellen Flüchtlingszustroms ermuntert der Mittelstandsverbund - ZGV seine 320 Mitgliedskooperationen und die dort angeschlossenen rund 230.000 mittelständischen Handels-, Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen, den in Not geratenen Menschen zu helfen und ihnen berufliche Perspektiven aufzuweisen. "Jeder kann ein Stück daran mitwirken, dass die Integration der in ihren Heimatländern bedrängten und von Krieg, Gewalt und Armut bedrohten Menschen, die durch Flucht oder Vertreibung alles verloren haben, besser gelingt", heißt es in einer Resolution. So sollten die Unternehmen schauen, ob sie Arbeits- oder Ausbildungsplätze anbieten könnten.

"Am Ende können sowohl die Neuankömmlinge, als auch wir selbst davon profitieren", erklärte Wilfried Hollmann, Präsident des Mittelstandsverbundes. "Natürlich ist gerade auch die Politik auf europäischer Ebene, im Bund und in den Ländern gefordert, schnelle Klarheit bei den Beschäftigungsbedingungen zu schaffen." Denn noch seien die Hürden für eine Beschäftigung von Asylsuchenden zu hoch. "Für mittelständische Unternehmen sind die organisatorischen, sprachlichen und rechtlichen Barrieren oft unüberwindbar." Deshalb müssten zudem die Anerkennungsverfahren verkürzt und Sprachkurse forciert werden. Darüber hinaus sei es wichtig, die berufliche Qualifikation schon bei der Ankunft festzustellen, um sie besser vermitteln zu können.

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