Einzelhandel

Fordert Beibehaltung des Schlussverkaufs

Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels hat die Bundesregierung zum Erhalt der einheitlichen Schlussverkäufe aufgefordert. Hintergrund: Das Kabinett hatte Anfang Mai das Ende des Schlussverkaufs in seiner bisherigen Form beschlossen. Stattdessen

Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels hat die Bundesregierung zum Erhalt der einheitlichen Schlussverkäufe aufgefordert. Hintergrund: Das Kabinett hatte Anfang Mai das Ende des Schlussverkaufs in seiner bisherigen Form beschlossen. Stattdessen dürfen demnächst das ganze Jahr über Rabattaktionen laufen. HDE-Präsident Hermann Franzen sagte jedoch gegenüber der "Bild am Sonntag": "Die Werbung mit Sommer- und Winterschlussverkäufen müsse weiterhin auf wenige Wochen am Ende der jeweiligen Saison beschränkt bleiben." Statt den Schlussverkuf abzuschaffen, solle er auf alle Geschäfte ausgedehnt werden. Dann könnten auch Möbel, Unterhaltungselektronik und Haushaltswaren besonders günstig angeboten werden. Gleichzeitig äußerte sich Franzen auch zu den neuen, längeren Ladenöffnungszeiten, die er positiv bewertete. Sie brächten vor allem in den Großdstädten und Einkaufszentren mehr Kundschaft in die Läden.