Eurocucina
Flash aus Mailand
Der Zustrom der Besuchermassen aus aller Herren Länder ist zweifellos eine Bestätigung für den Erfolg der Mailänder Eurocucina, die gestern nach sechs Tagen ihre Tore schloss. Immerhin profitieren derzeit Italiener
Der Zustrom der Besuchermassen aus aller Herren Länder ist zweifellos eine Bestätigung für den Erfolg der Mailänder Eurocucina, die gestern nach sechs Tagen ihre Tore schloss. Immerhin profitieren derzeit Italiener wie Deutsche von der Belebung wichtiger Exportmärkte. Auch wenn eine ganze Reihe von Namen (wie u.a. Schiffini oder Berloni) nicht mehr auf der Ausstellerliste zu finden waren, gab es wieder eine Fülle von Designideen, die der internationalen Küchenmesse alle Ehre machten.
In vielfältiger Form wurden dabei die aktuellen Zeitströmungen durchgespielt: ob Industrial Design, Architekturstil oder Naturtrend. Sie spiegelten sich in Materialienkombinationen aus Holz (rustikaler Buche oder dunkler Eiche), Stahl, Stein (besonders Marmor) bis hin zu Rauchglas wider. Bei den Planungen wurde dem offenen Wohnen viel Platz eingeräumt, sei es durch teils raumhohe Regale oder kreative Konstruktionen, die mit unterschiedlichen Tiefen, Höhen und Block-Vorsprüngen geschlossene Strukturen aufbrachen. Zudem zeichneten sich gerade die italienischen Küchen durch viel Liebe zu ausgefallenen Details im Design und auch bei der Innenausstattung der Schränke aus. Der gemeinsame Nenner: Statt strahlendem Weiß ist jetzt Schwarz beziehungsweise Dunkel angesagt. Entsprechend auch das Ambiente, in dem die Neuheiten gezeigt wurden. Mit dem Rückzug in die moderne Wohnhöhle kommt jetzt also Cocooning 2.0.
Die möbel kultur-Bilderstrecke gibt Ihnen einen ersten Überblick über die Mailänder News. Einen ausführlichen Report – auch aus dem bemerkenswerten Bereich der Einbaugeräte (FKT) und aus den Showrooms in der City – lesen Sie in der Mai-Ausgabe der möbel kultur.

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