GfK
Flachbild-TV-Geräte treiben Umsatz an
Die Westeuropäer gaben im ersten Halbjahr 2006 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 18 Prozent mehr Geld für klassische Unterhaltungselektronik aus. Dies ergab eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts GfK. Dabei wurden 61
Die Westeuropäer gaben im ersten Halbjahr 2006 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 18 Prozent mehr Geld für klassische Unterhaltungselektronik aus. Dies ergab eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts GfK. Dabei wurden 61 Prozent des gesamten Branchenumsatzes in Großbritannien (25 %), Deutschland (19 %) und Frankreich (17 %) erwirtschaftet. Hinsichtlich der Wachstumsraten liegt Schweden mit 23 Prozent an der Spitze, während die deutsche Unterhaltungselektronikbranche mit 10 Prozent Plus im europäischen Mittelfeld liegt.
Stärkster Wachstumsträger sind die Fernsehgeräte. Ihr Umsatz stieg um 35 Prozent. Ein wichtiger Grund: die Fußballweltmeisterschaft. Entscheidend jedoch ist laut GfK die Tatsache, dass der Kunde sich zunehmend vom klassischen Röhrenfernseher verabschiedet und zum Flachbildschirmgerät mit LCD- oder Plasma-Display wechselt. Der Umsatz mit LCD-Geräten stieg um 125 Prozent, der mit Plasma-Fernsehern um 39 Prozent. Dabei gab jeder Käufer durchschnittlich 676 Euro pro TV-Gerät aus – das sind 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Nicht nur der Verkauf von Brauner Ware profitiert davon, dass die Verbraucher wieder mehr in teure und höherwertige Produkte investieren. Sondern auch der Möbelhandel – zum Beispiel durch Vertriebskooperationen.

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