Magazin

Feiert Jubiläum

Happy Birthday: Magazin feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Auf der Suche nach Einrichtungslösungen, die „funktionieren und nicht nur dekorieren“, wurde das Unternehmen 1971 von Antje und Otto Sudrow federführend mit ihren Mitstreitern gegründetn. Ziel war es, Verbrauchern Produkte anbieten zu können, die auf persönliche Bedarfe und nicht auf Klischees abgestimmt waren – ein Gedanke, der polarisierte und gleichzeitig den Grundstein für den Erfolg und die DNA des Unternehmens legte. Anlässlich des Jubiläums sprach die „möbel kultur“ mit dem heutigen Geschäfts­führer Stephan Dornhofer über das Konzept, ­Sortimente und Vertriebswege von Magazin.

möbel kultur: Magazin feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Welches Konzept steht hinter Ihrem Unternehmen?
Stephan Dornhofer: Magazin ist Händler und Produzent von zeitgenössischen Einrichtungsprodukten und Wohnzubehör. Wir wenden klare ­Kriterien an, die jedes Produkt erfüllen muss – egal ob Polstermöbel, Tisch und Stuhl, Leuchte oder Trinkglas: Es muss einen Zweck erfüllen, gut funktionieren und seinen Nutzern durch Qualität, Langlebigkeit und seine gute Gestaltung Freude bereiten. Ein gutes Sortiment entsteht durch Weglassen! Wir bieten unseren Kunden ein ausgewähltes Angebot, das nicht versucht mit Masse zu überzeugen, sondern mit einer Auswahl nach klar ablesbaren Kriterien. Dieses Sortiment zeichnet eine gewisse Selbstverständlichkeit aus. Es sind Produkte, die den Alltag bereichern sollen und nicht als Luxusgut daherkommen, das reinen Distinktionsbedürfnissen genügen soll.

möbel kultur: Ihr Sortiment ist breit gefächert. Welche Segmente umfasst es und welche laufen am besten?
Stephan Dornhofer: Der Nukleus des Angebots ist das Möbel mit seinen Untersortimenten vom ­Polstermöbel über Regale und Schrankmöbel, Tischen und Stühlen für den Wohn- und den Arbeitsbereich bis hin zu Kleinmöbeln, Garderoben und einer Auswahl an Möbeln für Draußen. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit den Sortimenten Leuchten, Küchen-, Büro-, Haushalts- und Badezimmerbedarf. Auch finden unsere Kunden eine Auswahl an – für einen Einrichtungsladen auf den ersten Blick unkonventionell und überraschend – Produkten für das Fahrradfahren in der Stadt und eine große Vielfalt an Gepäck- und Reiseutensilien, wie beispielsweise die Taschen des Schweizer Labels Freitag, die wir ausschließlich in unseren Läden anbieten.

möbel kultur: Sie betreiben auch einen eigenen Onlineshop. Wann haben Sie sich für diesen zusätzlichen Vertriebsweg entschlossen und wie entwickelt er sich?
Stephan Dornhofer: Seit 2002 ist Magazin Teil der Manufactum-Gruppe. Die ursprünglich aus der Fragestellung des Generationswechsels und der Nachfolgeregelung der Stuttgarter Gründer heraus entstandene Idee dieser Liaison hatte von Anfang an auch einen starken strategischen Aspekt. Beide ­Marken ergänzen sich ideal und begegnen sich in Bezug auf ihre Haltung und Werteinhalte, aber auch in ihrer Klientel in perfekter Weise. Zudem war Manufactum mit seiner starken Online-Kompetenz ein idealer Partner und erschloss damit für Magazin diesen Vertriebsweg. Der Anteil des Online-Umsatzes am Gesamtumsatz lag vor der Pandemie schon bei etwa 35 Prozent und tendiert aktuell gegen 50 Prozent.

Das ganze Interview lesen Sie in der Februar-Ausgabe der möbel kultur.

 

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