Zum Jubiläum gebt's von Friedr. Dick eine limitierte Sonderedition.

Friedr. Dick

Feiert 240-jähriges Bestehen – limitiertes Sondermodell

Ein Traditionsunternehmen feiert 240-jähriges Jubiläum. Die Geschichte von Friedr. Dick begann im Jahr 1778. Schon bei seiner Gründung als Feilenhauerwerkstatt im süddeutschen Esslingen trat man mit dem Anspruch an, Wertarbeit in deutsche Lande und den Rest der Welt zu tragen. Und das gelang. So wuchs der einstige Handwerksbetrieb zum innovativen Industrieunternehmen mit Sitz in Deizisau.

Der Stammbaum der Familie Dick geht bis auf den Büchsenmacher Martin Dick zurück, der im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) nach Esslingen kam. Sein Urenkel Johann Friedrich Dick (1754–1817) erlernte das Feilenhauerhandwerk und machte sich 1778 selbstständig. Die Urzelle der Manufaktur war also wie bei vielen Familienunternehmen ein Handwerksbetrieb. Der Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert machte aus dem Agrarland Württemberg ein hoch entwickeltes Industrieland, dessen Qualitätserzeugnisse heute noch Weltruf genießen. Einen beachtlichen Anteil zum Erfolg des Unternehmens trug Kommerzienrat Paul Friedr. Dick (1851–1938) bei, der den Betrieb 1875 zu Beginn der Industrialisierung übernahm.

Paul Dick hat sich in kluger Voraussicht und mit wirtschaftlichem Weitblick nicht nur auf die Erzeugung von Feilen beschränkt, sondern frühzeitig die Herstellung weiterer Artikel in sein Produktionsprogramm aufgenommen. Insbesondere die Wetzstähle, die seit 1873 produziert werden. Paul F. Dick entwickelte zusammen mit Stahlwerken Spezialstähle für seine Erzeugnisse, sicherte sich Patente, schuf neue Produkte und den weltbekannten Markennamen F. DICK. Nach dem Tode von Paul F. Dick 1938 übernahmen seine beiden Söhne die Führung der Manufaktur. Ab 1950, nach dem Tod seines Bruders, führte Paul Dick jun. die Geschäfte alleine weiter. Paul Dick jun. hatte nach dem Zweiten Weltkrieg einen Strukturwandel zu bewältigen, hinzu kamen rasch steigende Lohnkosten in der lohnintensiven Spezialfertigung. Nur durch die Entwicklung eigener Technologien zur Automatisierung konnte diesem Trend entgegengewirkt werden.

Im Jahr 1989 übernahm Wilhelm Leuze, der Urenkel des Kommerzienrates Paul Friedr. Dick, die Geschäftsführung. Das Unternehmen ist somit bis heute noch in Familienbesitz. 1997 zogen die Hauptverwaltung und die Fertigung von Esslingen nach Deizisau um. Am Standort in Deizisau stehen 8.000 qm Produktionsfläche zur Verfügung, die einen optimierten Produktionsablauf gewährleisten. Jährlich werden dort über 1,6 Mio. Werkzeuge produziert.

Das 145-jährige Jubiläum zur Wetzstahlproduktion und das 240-jährige Bestehen des Unternehmens, nimmt Friedr. Dick zum Anlass einen besonderen Jubiläumswetzstahl als limitiertes Sondermodell anzubieten. dieser weist einen Griff im historischen Design aus Eiche auf und ist mit der „Dickoron“-Wetzstahlklinge ausgestattet. Mit dem speziellen Saphirzug ermöglicht er samtweiches Abziehen. Die ovale Klingenform sorgt für großflächigen Kontakt für das Messer und somit für ein besonders wirkungsvolles Schärfergebnis. Die besondere birnenförmige Griffform liegt sicher in der Hand. Jeder Jubiläumswetzstahl erhält eine fortlaufende Nummerierung und eine Jubiläumskennzeichnung auf der Klinge. Der auf 500 Stück limitierte Jubiläumswetzstahl ist ab Dezember 2018 über den Fachhandel zu beziehen.

 

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