Über alle Betriebstypen ergibt der BBE-Möbel-Index bis Ende August nur noch ein kleines Minus von 0,2 Prozent.

BBE-Möbel-Index

Fast schon euphorische Stimmung

Der Möbelhandel hat weiter aufgeholt. Der Umsatz, aufgelaufen  bis Ende August, liegt nahezu auf Vorjahresniveau. Das hat der aktuelle BBE-Möbel-Index ergeben. „Die Stimmung ist bei vielen Branchenteilnehmern fast schon euphorisch“, sagt Sebastian Deppe, Mitglied der Geschäftsleitung der BBE Handelsberatung München. Und er beobachtet, dass gerade Betriebe, die vorher nicht zu den Best Performern gehörten, jetzt teilweise Umsatzrekorde erzielen. Da passt es, dass der Handel aktuell auf den jetzt gestarteten Herbstmessen die Möglichkeit hat, sich mit frischer Ware einzudecken. Denn sicher gilt es, in der jetzigen Situation mitzunehmen, was geht. „Doch“, so warnt der Branchenkenner, „zu glauben, dass diese Situation das ,new normal‘ wird, ist mehr als fahrlässig.“

Die konkreten Zahlen bis Ende August: Über alle Betriebstypen ergibt sich nur noch ein kleines Minus von 0,2 Prozent. Küchen liegen sogar schon bei einem Plus (+1,0%). Allein die Discounter sind noch nicht ganz so weit (-4,8%).

Die Daten des BBE-Möbel-Index beruhen im Wesentlichen auf den Zahlen aus dem „Chefplan Online“ (CPO). Allein hier kann die BBE Handelsberatung auf über 100 Teilnehmer aus dem Möbelhandel zurückgreifen. Diese werden z.T. aus Einzelberatungen bzw. sonstigen Eigenerhebungen wie Erfa angereichert. Grundsätzlich sind alle Betriebstypen und -größen aus verschiedenen Einkaufsverbänden, darunter Alliance, EMV, Garant Möbel und MZE, vertreten. Wobei der Fokus deutlich auf Vollsortimentern bis 10.000 qm sowie Fachmärkten und Spezialisten liegt. Der BBE-Möbel-Index wird jeden Monat gemeinsam und exklusiv von der BBE Handelsberatung München und der „möbel kultur“ veröffentlicht.

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