Die deutschen Küchenmöbler legen 2011 im In- und Ausland gleichermaßen zu (Foto: Leicht).

VdDK

Fast 7 Prozent Plus in der Küchenmöbelindustrie

Ruhe vor dem Sturm oder eben doch vor allem Ausdruck der Leistungsfähigkeit der deutschen Küchenmöbler? Nach Einschätzung von VdDK-Geschäftsführer Dr. Lucas Heumann ist das aktuell gute Abschneiden der deutschen Küchenindustrie in erster Linie mit der führenden Rolle im internationalen Wettbewerb zu erklären. Immerhin konnte im laufenden Jahr bis September - trotz Schuldenkrise und Einbrüchen wichtiger Märkte - ein Umsatzplus von 6,45 Prozent erzielt werden. Das Wachstum im Inland kam dabei auf 6,9 Prozent, das im Ausland auf +5,6 Prozent.

Aufgrund der im Verband geführten Auftragsstatistik erwartet der VdDK, dass sich dieser positive Trend fortsetzt. Dr. Heumann: "Hier erfassen wir Auftragseingänge von annähernd 95 % der deutschen Küchenmöbelindustrie. Damit ist diese Statistik diejenige, die die aktuelle konjunkturelle Entwicklung der Branche mit der höchsten Zeitnähe widerspiegelt. Die Zuwächse der Auftragseingänge aus dem Ausland liegen hier ebenfalls per 30.9.2011 mit +5,2% über denjenigen aus dem Inland mit +4,1%." Positive Impulse kommen nicht zuletzt aus der deutschen Immobilienbranche, denn im ersten Halbjahr stiegen die Baugenehmigungen um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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