Erstmals findet die Frankfurt Fashion Week vom 6. bis 8. Juli 2020 statt.

Messe Frankfurt/Premium Group

Fashion Week kommt nach Frankfurt

Es ist ein Coup: Die Fashion Week kehrt Berlin den Rücken und zieht nach Frankfurt um, wo sie ab Sommer 2021 mit neuem Konzept stattfindet. Das teilten die Messe Frankfurt und der Premium Group am Montag auf der digitalen Pressekonferenz mit. Die Rhein-Main-Metropole soll zur neuen Heimat für eine zukunftsorientierte Mode- und Lifestyle-Community werden und die Zukunftsvision einer Fashion Week Gestalt annehmen.


Erstmals wird die Frankfurt Fashion Week vom 6. bis 8. Juli 2021 stattfinden. Gemeinsam mit Stadt und Land wollen die Veranstalter ein vollkommen neues Ecosystem für Tradeshows, Konferenzen, Runways und Events für Professionals und Konsumenten schaffen. 
 
„Damit wird die Wirtschaftsmetropole Frankfurt zum neuen Hotspot der Fashion- und Lifestyle-Szene und zur neuen internationalen Fashion-Metropole. Die Realisierung einer Frankfurt Fashion Week bietet für die Stadt Frankfurt eine einmalige und internationale wirtschaftliche Chance. Wir rechnen mit einer Umwegrentabilität von über 200 Mio. Euro pro Jahr für unsere Heimatstadt und die Region“, betont Peter Feldmann, der Oberbürgermeister der Stadt, in der gestrigen Pressekonferenz. „Hotellerie, Gastronomie und Transport werden dadurch massiv angekurbelt. Frankfurt war immer stilprägend für Kunst, Architektur, Design und bekannt für seine einmalige Club-, Bar- und Restaurant-Szene. Durch die neue Frankfurt Fashion Week steigt jetzt auch unsere Strahlkraft als internationaler Fashion-Standort. Wir werden das Thema Mode und Design in die Stadt tragen und mit eigenen spannenden Veranstaltungen ergänzen. Mich macht stolz, das wir diese drei prominente Messen mit immerhin über 2.000 Designern von Berlin nach Frankfurt locken konnten“, so Feldmann.
 
Das Herzstück des Events bilden Europas größte Modemessen: Premium, die europaweit relevanteste Businessplattform für Advanced Women’s and Menswear, Seek, eine der progressivsten Tradeshows für Contemporary Fashion, und Neonyt, der führende Hub für Sustainable Fashion. Gemeinsam mit den Konferenzen FashionSustain und FashionTech ziehen sie von Berlin nach Frankfurt am Main. 
 
„Fünf Plattformen, drei Messen, zwei Konferenzen, über 2.000 Designer, Brands und Modeunternehmen – die Frankfurt Fashion Week wird zu einem hochgradig attraktiven und relevanten Standort für das internationale Modebusiness. Wir glauben an das Konzept einer physischen Fashion Week. Aber anders als man es bisher kennt. Die Frankfurt Fashion Week ermöglicht es uns, unsere textile Kompetenz mit weltweit über 50 Textilmessen voll auszuspielen. Es ergeben sich neue Synergien entlang der kompletten Wertschöpfungskette“, erklärt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

„Die Frankfurt Fashion Week richtet sich ganz bewusst an eine zukunftsorientierte, digital-affine Fashion- und Lifestyle-Community. B2B, B2C, B2P, P2P – alle Wege sind offen. Wenn Fashion, Lifestyle, Digitalinnovationen und Nachhaltigkeit eine Synthese eingehen – dann entsteht etwas Neues, Unerwartetes. Genau das ist unser Anspruch. Unveiling The Unexpected. Frankfurt ist dafür ein neuer, unverbrauchter Standort. Wir freuen uns drauf“, sagt Anita Tillmann, Managing Partner der Premium Group.

„Unveiling The Unexpected“ soll ein Versprechen sein: Die Frankfurt Fashion Week will Fashion, Design, Nachhaltigkeit und Technologie vereinen und unerwartete Kooperationen hervorbringen. Und sie will zeigen, was heute schon möglich ist. „Applied Sustainability“ und „Applied Digitisation“ heißen die strategischen Säulen. Die Frankfurt Fashion Week macht innovative, nachhaltigere Produkte, Kollektionen und Geschäftsmodelle dem breiten Markt zugänglich. Zugleich fördert sie die zukunftsorientierte Verbindung von Mode und Technologie als Teil der real-digitalen Wirklichkeit. Das Texpertise Network der Messe Frankfurt mit internationalen Leitmessen wie der Techtextil, der Texprocess und der Texworld – und über 50 Textilmessen weltweit – ermöglicht weitere Synergien und Anknüpfungspunkte für ein vernetztes, nachhaltigeres Wirtschaften in der textilen Wertschöpfungskette.
 

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