Marktstudie Büromöbel
Fachhandel beherrscht die Szene
Der Markt für Büromöbel umfasst gegenwärtig ein Volumen von rund 2,2 Mrd. Euro. Damit hat die Branche aufgrund der Wirtschaftkrise 2009 einen Umsatzeinbruch von fast 17 Prozent gegenüber 2008 verkraften
Der Markt für Büromöbel umfasst gegenwärtig ein Volumen von rund 2,2 Mrd. Euro. Damit hat die Branche aufgrund der Wirtschaftkrise 2009 einen Umsatzeinbruch von fast 17 Prozent gegenüber 2008 verkraften müssen. Zu erklären ist dieses dramatische Minus im Wesentlichen damit, dass Büromöbel zu den flexiblen Investitionsgütern zählen, deren Anschaffung in wirtschaftlich unsicheren Zeiten zurückgestellt wird. Für die nächsten Jahre ist weiterhin Konsolidierung angesagt, allenfalls verbunden mit einer leichten Umsatzerholung bis 2014 auf 2,3 Mrd. Euro, wovon der Löwenanteil weiterhin auf den Fachhandel entfallen wird, so die Prognose der BBE Retail Experts in dem jetzt neu aufgelegten Branchenfokus "Büromöbel 2010".
Sowohl Büromöbelhersteller als auch die Büromöbel-Distribution sind vorwiegend mittelständisch strukturiert, eine Marktmachtkonzentration auf eine Wirtschaftsstufe wie im Wohnmöbelmarkt existiert in diesem Ausmaß nicht. In enger Zusammenarbeit mit dem BBO-Fachhandel, Objekteuren und Planungsbüros hat es die Büromöbelindustrie verstanden, bei der gewerblichen Nachfrage ein hohes Marken- und Qualitätsbewusstsein zu erzeugen, so dass Produktionsverlagerungen ins Ausland eine weniger wichtige Rolle spielen.
Generell wird gut die Hälfte der Büromöbel über den spezialisierten Fachhandel vermarktet; rechnet man den eher auf private Kunden und Kleingewerbetreibende ausgerichteten Möbelhandel und die Bürofachmärkte hinzu, dann sind mehr als 70 Prozent des Umsatzes fachhandelsgebunden. Eine weiterhin starke Stellung in der Distribution nimmt hier der professionell ausgerichtete PBS/BBO-Fachhandel ein. Auch wenn man von früheren Marktanteilen heute deutlich entfernt ist, bleiben die Fachhändler weiterhin der wichtigste Distributionsweg für Büromöbel. Danach folgen mit gut zweistelligem Marktanteil der Möbelfachhandel, die Spezialversender und der Direktvertrieb der Büromöbelindustrie. Anbieter, die sich durch die Nähe zum SoHo-Segment (Small Office/Home-Office) auszeichnen, sind nicht so stark von Einbußen betroffen. Das hat dazu geführt, dass Fachmärkte und Möbelfachhandel leicht Marktanteile gewonnen haben.
Der gesamte Fachhandel mit Büromöbel wird mit einem Marktanteil von weiterhin deutlich über 70 Prozent auch in den kommenden Jahren seine führende Funktion behaupten können, muss aber leicht an Versender und Cash&Carry Großhandel abgeben.
Darüber hinaus gibt der "Branchenfokus Büromöbel 2010" Antworten auf die Fragen:
Wie stellt sich aktuell der Markt für Büromöbel dar?
Wie verteilt sich das Marktvolumen auf die einzelnen Hauptwarengruppen (Büromöbel aus Holz/Büromöbel aus Metall mit den Untergruppen Tische, Sitzmöbel, Schränke)?
Wer sind die wichtigsten Distributoren im Handel?
Auf welche mittelfristige Marktentwicklung (Prognose bis 2014) müssen sich Handel und Industrie einstellen?
Die 50-seitige Studie beinhaltet 26 Firmenporträts (Mainplayer aus Handel und Industrie) sowie 32 aktuelle Marktübersichten und Tabellen – und kostet 850 Euro zzgl. MwSt.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren