VdDK
Extremwerte in der Exportstatistik
Die Niederlande mit über 17 Prozent Minus, Russland mit 31,8 Prozent Plus: So extrem gingen die Entwicklungen der Hauptexportmärkte der deutschen Küchenmöbelindustrie selten auseinander. Die heute vorgelegte Statistik des VdDK
Die Niederlande mit über 17 Prozent Minus, Russland mit 31,8 Prozent Plus: So extrem gingen die Entwicklungen der Hauptexportmärkte der deutschen Küchenmöbelindustrie selten auseinander. Die heute vorgelegte Statistik des VdDK über die Top 25-Länder 2012 liefert die (noch vorläufigen) Zahlen jetzt Schwarz auf Weiß.
Dass die Holländer als ehemalige Nummer 1 längst von den Franzosen überholt wurden, ist dabei nichts Neues. Laut Statistik hat Frankreich 346,866 Mio. Euro Umsatz (+5,4 Prozent) für die Branche eingebracht, aus den Niederlanden sind es nur noch 198,23 Mio. Euro. An dritter Stelle steht die Schweiz mit 178,848 Mio. Euro (+11,4 Prozent). Dicht dahinter folgen Belgien (+2,5 Prozent), Österreich (+4,3 Prozent) und Großbritannien (-4,3 Prozent). Erstaunlicherweise hat China auf Platz 7 sieben Prozent Umsatz gegenüber 2011 verloren. Während Russland auf Platz 8 zu den großen Umsatzbringern gehört, brach Spanien auf Platz 9 mit über 25 Prozent ein. Immerhin schon auf Platz 10 hat es das kleine Land Luxemburg geschafft: mit 26,959 Mio. Euro (-3,2 Prozent).
Wie berichtet, stieg der Gesamtumsatz der deutschen Küchenmöbelindustrie 2012 um rund vier Prozent auf 4,197 Mrd. Euro. Davon entfielen 1,483 Mrd. Euro Umsatz auf den Export (+0,48 Prozent). Die Exportquote erreichte 35,33 Prozent.

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