Möbel-Außenhandel 2010

Export und Import im Plus

Im Ausland läuft es gut für die deutsche Möbelindustrie: Im Oktober 2010 wurden – wie der VDM im aktuellen "Wirtschaft kompakt" berichtet rund 9,7 Prozent mehr deutsche Möbel exportiert als

Im Ausland läuft es gut für die deutsche Möbelindustrie: Im Oktober 2010 wurden – wie der VDM im aktuellen "Wirtschaft kompakt" berichtet rund 9,7 Prozent mehr deutsche Möbel exportiert als im gleichen Monat des Vorjahres. Von Januar bis Oktober 2010 stiegen die Exporte um 8,5 Prozent. Ein Highlight im Monat Oktober: sonstige Sitzmöbel mit einem Plus von 34,7 Prozent und im Jahresverlauf immerhin 29,0 Prozent. Büromöbel verzeichnen ein Exportplus 19,4 Prozent, kamen damit im Jahresverlauf aus dem Minus, und Ladenmöbel bestätigten mit 14,7 Prozent Exportsteigerung im Oktober die Entwicklung im Zeitraum Januar bis Oktober. Einen Satz in den Keller machten die Bereiche Wohn-, Ess-, und Schlafzimmermöbel sowie Küchenmöbel: Sie gaben im Oktober um 11,2 und 5,2 Prozent nach. Leicht im Plus sind im Oktober die Polstermöbel mit 2,6 und die Matratzen mit 2,1 Prozent.
Stärker als die Ausfuhren stiegen in 2010 die Möbeleinfuhren nach Deutschland: im Oktober um satte 15,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Zeitraum Januar bis Oktober schlägt damit ein Plus von 15,1 Prozent zu Buche. Der Marktanteil ausländischer Ware nimmt offensichtlich zu. Ein Rekordergebnis fuhren die sonstigen Sitzmöbel sowie die Polstermöbel im Oktober ein: Sie legten um 29,9 bzw. 25,8 Prozent im Vergleich zu einem schlechten Vorjahresmonat zu; die Werte für den Jahresverlauf lauten hier 21,8 bzw. 6,7 Prozent. Einen guten Oktober hatten auch die Büromöbel. Hier wurden 8,6 Prozent mehr importiert. Ladenmöbeln verloren dagegen glatte 7 Prozent, hielten aber ein Plus von 12,1 Prozent für den Zeitraum Januar bis Oktober. Bei schwachen Oktober-Ergebnissen lagen auch die Importe von Küchenmöbeln, Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln, sonstigen Möbeln und Matratzen im Jahresschnitt im zweistelligen Plusbereich.