VDDW

Export legt weiter zu – Import allerdings auch

Die deutschen Produzenten von Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln haben bis zum dritten Quartal dieses Jahres im Export zulegen können. Wie derVerband der Deutschen Wohnmöbelindustrie (VdDW) unter Berufung auf das Statistische

Die deutschen Produzenten von Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln haben bis zum dritten Quartal dieses Jahres im Export zulegen können. Wie derVerband der Deutschen Wohnmöbelindustrie (VdDW) unter Berufung auf das Statistische Bundesamt mitteilte, stieg der Außenhandelsumsatz um 1,87 Prozent auf 627,2 Mio. Euro. Während sich die Lage auf dem wichtigsten Markt Österreich mit Minus 0,7 Prozent und 145,9 Mio. Euro als relativ stabil darstellte, konnte die Industrie in der Schweiz als zweitwichtigster Markt um 11,4 Prozent auf 144,2 Mio. Euro kräftig zulegen. Beim drittwichtigsten Partner, dem Vereinigten Königreich, mussten die Unternehmen dagegen Federn lassen. Dort sanken die Umsätze um 6,6 Prozent auf 47,17 Mio. Euro.

Der Import zeigte sich unterdessen jedoch noch stärker als der Export. So erreichte die Summe der eingeführten Waren von Januar bis September einen Wert von 1,1 Mrd. Euro. Das sind 9,01 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei konnten die drei wichtigsten Importländer ebenfalls enorm zulegen. So erreichten die Einfuhren aus Polen einen Wert von 358,2 Mio. Euro (+8,4 %), aus China 185,98 Mio. Euro (+12 %) und aus Österreich 49,3 Mio. Euro (+7,9 %).